Peter Hohmann - Weißblatt

...wenn es denn mal etwas anderes als ein Liebesroman sein soll;)

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Peter Hohmann - Weißblatt

Beitragvon mallory » 01.07.2016, 19:05



Inhalt: Amelia, die schöne Wirtstochter, wird von der Göttin in den Tempeldienst berufen. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Amelia wird entführt, Novizinnen verschwinden aus dem Heiligtum. Askar, ein alter Kämpe, macht sich auf den Weg Amelia zu retten und gerät selbst in einen Strudel aus Intrigen und Verrat. Wird er Amelia retten können?

Meine Meinung: Ich bin etwas im Zwiespalt, was diesen Kurzroman angeht. Einerseits gefällt mir der Schreibstil des Autors sehr gut, seine Sprache, seine Ideen, sein Humor, seine Charakterzeichnungen. Andererseits war mir die Story einfach zu kurz, es wurde nach kurzer Einführung in die Geschichte kurz die Vergangenheit angesprochen und dann ging eigentlich alles ziemlich rasch. Hätte die Story mehr Seiten gehabt und der Autor dadurch mehr Zeit seine Personen und seine Geschichte etwas auszubauen hätte mir der Roman bestimmt besser gefallen. Die Story ist sehr vielversprechend aber leider vorbei bevor man sich richtig einlesen konnte.

Meine Wertung:

4 von 5 :lesen

:stern
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Re: Peter Hohmann - Weißblatt

Beitragvon Lysa » 02.07.2016, 14:24

Ich hatte die Entstehung miterlebt - er ist eher der epische 600+ Seiten-Schreiber und hat schwer gelitten für dieses Geschichtchen, weil er sich so kurz fassen und alle Ideen für Mythologie etc. rauskürzen musste - war halt ein Wettbewerb mit einer fixen Wortobergrenze. Wenn du seinen Stil magst, kann ich dir Feywind ans Herz legen, auch sehr schön. :augen
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Re: Peter Hohmann - Weißblatt

Beitragvon mallory » 02.07.2016, 14:27

Ich kann mir seinen Stil bei 600+ Seiten perfekt vorstellen, die Ansätze waren auch hier wirklich gut. Aber er musste durch seine Vorgaben eben sehr durch die Geschichte "galoppieren".
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