L.C. Frey - Sex, Drugs & Tod. Jake Sloburn 1

...wenn es denn mal etwas anderes als ein Liebesroman sein soll;)

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L.C. Frey - Sex, Drugs & Tod. Jake Sloburn 1

Beitragvon mallory » 09.08.2017, 17:54



Inhalt: Dämonenjäger Jake Sloburn begibt sich auf die Spur einiger junger Männer, die es ein letztes Mal so richtig krachen lassen wollen. Sie konnten ja nicht ahnen, dass die leicht bekleideten Mädels im Club "Angel Hearts" viel mehr zu bieten haben als die fleischliche Befriedigung sinnlicher Genüsse.

Das böse Erwachen folgt nach der berauschten Liebesnacht voller erotischer Exzesse: Das Haus am Stadtrand besitzt plötzlich ein monströses Eigenleben - einer nach dem anderen verschwindet, während die Schönheiten der Nacht ihre wahren Gesichter zeigen.

Kann Jake Sloburn die liebestollen Jungs vor dem entfesselten Grauen retten? Und wenn ja, wie viel wird dann noch von ihnen übrig sein?

Meine Meinung: Angesprochen vom tollen Cover habe ich die Gelegenheit ergriffen als es das Buch vor einiger Zeit kostenlos zu laden gab. Meine Zeit der Horrorromane ist schon einige Jahre vorbei, so war ich mir nicht sicher ob ich den in vielen Rezensionen angesprochenen gruseligen Stellen nervlich noch gewachsen sein würde. Den zum Teil kritisierten zu vielen Sex würde ich schon eher verkraften. :mrgreen: Doch was soll ich sagen? Der Sex wird nur angerissen, kaum geht es zur Sache ist es auch schon vorbei, was mich eher an alte Filme erinnerte, wo zwischen Kuss und der Zigarette danach ausgeblendet wurde. Wer schon mal einen modernen Liebesroman gelesen hat ist Härteres gewohnt. Kommen wir zum Horror: Leider ließen mich auch diese Szenen eher kalt. Einzig als Jacob langsam aus seinem Hormontaumel aufwacht und ihm klar wird dass mit seiner umwerfenden Blondine etwas ganz und gar nicht stimmt wird es etwas gruselig. Die anderen Protagonisten bleiben blass, ihr Schicksal ist zwar schlimm, hat mich aber trotzdem seltsam kalt gelassen.
Über Jake Sloburn erfährt man wenig. Das hat mich nicht so sehr gestört. Ein geheimnisvoller Protagonist, der keine Erinnerungen hat, plötzlich wie aus dem Nichts aufwacht, am ganzen Körper tätowiert ist... das hat schon was. Auch erfährt man gegen Ende noch ein ganz kleines bisschen mehr über ihn. Was mich viel mehr gestört hat war, wie der Autor den Leser/die Leserin im Unklaren darüber lässt was Jake Sloburn denn nun eigentlich macht um die Bösen zu besiegen. Er hat da dieses und jenes Gerät, das wohl magisch zu sein scheint, über das man aber nichts erfährt und das der Held zwar einsetzt, aber was er damit macht? Wie es funktioniert? Keine Erklärung. So plätscherte die Geschichte so an mir vorbei, ließ mich ziemlich kalt und weckt auch nicht die Neugier auf mehr in mir. Vielleicht, aber nur vielleicht, werde ich mir den zweiten Band mal noch über kindle unlimited ausleihen, aber es eilt nicht. Schade eigentlich um das wirklich rattenscharfe Cover welches für mich das Beste am ganzen Roman ist.
Ach ja, Roman....ich habe die Geschichte in knapp 2,5 Stunden gelesen. Wenn das tatsächlich 222 Seiten sein sollen dann hat sich meine Lesegeschwindigkeit auf wundersame Weise rapide gesteigert...

Meine Wertung:

2 von 5 :lesen

:stern
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