Rowan Speedwell - Liebe, die wie Wasser fließt

historische Liebesromane deren Geschichte in Amerika spielt

Moderatoren: mallory, Mondfrau, gini

Rowan Speedwell - Liebe, die wie Wasser fließt

Beitragvon mallory » 29.07.2020, 19:23

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Liebe, die wie Wasser fließt

Inhalt: Drei Jahre als verdeckter Ermittler in einer der übelsten Banden des Landes haben FBI Agenten Joshua Chastain gebrochen. Im Kampf gegen Albträume und Abhängigkeit verlässt er den Asphaltdschungel und reist ins Pferdeland New Mexico, wo er hofft, auf der Ranch seines Onkels neu anzufangen.

Vorarbeiter Eli Kelly verbringt sein Leben damit, misshandelte Tiere zu rehabilitieren, und Joshua ist für ihn nur eine weitere, verlorene Seele. Aber als Joshua langsam beginnt, sein Leben wieder aufzubauen, erkennt Eli, dass Joshua sehr viel mehr ist als nur sein neustes Projekt.

Joshuas Plan scheint aufzugehen – vielleicht war ein Neuanfang wirklich genau das, was er gebraucht hat. Dann, gerade, als er endlich Frieden gefunden hat, zerstören Gewalt und Hass beinahe all seine harte Arbeit und zwingen ihn dazu, darüber nachzudenken, was er sich eigentlich erhofft – von der Freundschaft mit Eli und vom Leben. Quelle: Verlag

Meine Meinung: Dieser Roman ist keine leichte Kost! Joshua ist ein Ex-Junkie, ein Mörder – und all dies wurde er durch seinen Undercoverjob beim FBI. Er ist absolut kaputt, schleppt sich durch jeden Tag, hat keine Freude mehr am Leben und sein Selbstwertgefühl ist nicht mehr vorhanden, ausgetrieben in drei Jahren Bandenzugehörigkeit bei einem Drogenkartell in Chicago.
Als er nun also nach seinem Entzug auf die Ranch seines Onkels kommt ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Vorarbeiter Eli versucht Joshua langsam ins Leben zurück zu holen. Eli ist ein Pferdeflüsterer und so nähert er sich auch Joshua, vorsichtig und geduldig. Das ist sehr ruhig, sehr schön erzählt, doch mit der Zeit auch etwas langatmig (nicht langweilig!). Die Liebesgeschichte zwischen Josh und Eli entwickelt sich langsam und erst nach einem erneuten Drama, das Josh ins Krankenhaus brachte. Überhaupt kommen in diesem Roman recht viele Leute aus unterschiedlichen dramatischen Gründen ins Krankenhaus, wer also mit diesem Plot ein Problem hat sei gewarnt.
Joshua hätte ich manchmal schütteln mögen! Wie er Eli immer wieder von sich stieß war nur schwer zu verkraften. Ich konnte seine Gedankengänge nachvollziehen und nachfühlen, doch das machte es nicht einfacher.
In den letzten Kapiteln kommt noch einiges an Spannung auf und das Happy End ist dann schließlich hart erkämpft und dadurch umso schöner.
Die Autorin verzichtet auf jeglichen Kitsch, die Liebe zwischen Josh und Eli wächst eher unauffällig, was im Machomilieu der Cowboys aber auch nur glaubwürdig ist.

Meine Wertung:

4 von 4 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
Else Pannek (1932-2010)
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