Tamera Alexander - Hoffnung am Horizont

historische Liebesromane deren Geschichte in Amerika spielt

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Tamera Alexander - Hoffnung am Horizont

Beitragvon steffie2006 » 02.07.2013, 16:51



Klappentext
Nicht jeder bekommt im Leben eine zweite Chance
Annabelle Grayson jedoch gehört zu den Glücklichen, die noch einmal ganz von vorne beginnen dürfen. Sie weiß sich trotz der dunklen Kapitel in ihrer Geschichte geliebt - von ihrem Mann Jonathan und von Gott. Im fernen Idaho will sich das Ehepaar ein neues Leben aufbauen, aber der vermeintliche Treck ins Glück entwickelt sich zum Albtraum: Jonathan stirbt und Annabelle muss umkehren.
Alles, was ihr bleibt, ist den letzten Willen ihres Mannes zu ehren und dennoch nach Idaho zu ziehen. Doch muss es ausgerechnet Matthew Taylor sein, der sie zur neuen Farm bringt? Jonathans Halbbruder hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er sie wegen ihrer Vergangenheit verachtet... und eigentlich nichts mit ihr zu tun haben will.
Als Annabelle ihm ihr Leben trotzdem anvertraut, ist Ärger vorprogrammiert. Denn der Weg durch die Prärie ist lang - vor allem für ein derart ungleiches Paar wie Matthew und Annabelle, das lange nicht begreift, wie verschwenderisch Gott mit Chancen umgeht.
Quelle francke Verlag

Meine Meinung
Dies ist der zweite Teil der Fountain Creek Triologie.
1. Die Rückkehr des Fremden - Larson und Kathryn
2. Hoffnung am Horizont - Matthew und Annabelle
3. Land der Sehnsucht - Jack und Veronique

Matthew und Annabelle kennt man bereits aus dem ersten Teil. Und auch in diesem Teil kommen viele Personen aus dem ersten Teil vor. Auch Jack aus dem dritten Teil trifft man.

Annabelle hat viele Jahre als Prostituierte gearbeitet. Was sie auch entsprechend geprägt hat. Trotzdem verliebt sich Jonathan in sie und heiratet sie auch. Annabelle hat Jonathan zwar gern, liebt ihn aber nicht. Deshalb hat sie auch Schuldgefühle. Zusammen wollen sie nach Idaho um ein neues Leben zu beginnen. Aber schon kurz nach Beginn der Reise erkrankt Jonathan und stirbt kurze Zeit später. Annabelle kehrt nach Willow Springs zurück um dort einen geeigneten Scout zu finden, der sie nach Idaho bringt.
Kurze Zeit später trifft auch Matthew wieder in Willow Springs ein. Er will sich mit seinem Bruder versöhnen, da sie sich im Vorjahr im Streit getrennt hatten. Matthew kennt Annabelle schon länger und verachtet sie für das was sie getan hat. Als in der Stadt ein Scout gesucht wird, bewirbt er sich um die Stelle nur um festzustellen, dass Annabelle seine Arbeitgeberin und sein Bruder tot ist. Natürlich gibt er ihr auch daran die Schuld. Trotzdem treten beide die Reise zusammen an und stellen fest, dass sie gar nicht so verschieden sind und jeder sein Päckchen zu tragen hat.

Wieder ein sehr schönes Cover :)
Das Buch ist - wie auch das Vorgängerbuch - christlich angehaucht, allerdings finde ich nicht in dem Umfang. Annabelle war mir schon im ersten Buch symphatisch und das hat sich auch hier fortgesetzt. Sie lässt sich nicht unterkriegen, nimmt inzwischen aber auch Hilfe an. Matthew fand ich im ersten Teil auch symphatisch, zu Anfangs in diesem Buch aber nicht. Er war doch sehr scheinheilig. Selbst steckt er in Schwierigkeiten verurteilt Annabelle aber dafür, dass sie eine Prostituierte war. Er ändert sich aber noch grundlegend und wird dann auch richtig nett.
Im Buch geht es vor allem darum eine zweite Chance zu erhalten und auch anderen und vor allem sich selbst zu verzeihen, was die Protas schließlich auch schaffen.
Schön ist auch, dass man erfährt was mit Sadie, einer jungen Prostituierten (sie ist aktuell 15 und kam schon mit 11 ins Bordell) passiert.

Der erste Teil hat mir allerdings noch einen Ticken besser gefallen. Ob ich auch den dritten Teil lese, weiß ich noch nicht. Bisher spricht mich der Plot noch nicht so an...

Meine Punkte
4,5 von 5 Punkte

:stern
Liebe Grüße
Steffi
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Re: Tamera Alexander - Hoffnung am Horizont

Beitragvon veilchen » 04.07.2013, 11:04

Von Tamera Alexander hatte ich bis dato noch nichts gehört, aber der Inhalt spricht mich doch an, auch wenn ich dummerweise immer damit Probleme habe, wenn eine Protagonistin als Prostituierte arbeitet bzw. gearbeitet hat. Aber aufgrund deiner Rezi kommt das Buch mal auf meinen Wunsch-Zettel. Muß man den Roman davor gelesen haben, um den hier besser zu verstehen?
veilchen
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Re: Tamera Alexander - Hoffnung am Horizont

Beitragvon steffie2006 » 04.07.2013, 11:55

Ja so geht es mir eigentlich auch. Aber hier fand ich das ganz schön gemacht. Annabelle möchte auch unbedingt mit ihrer Vergangenheit abschließen und sie hat auch nicht freiwillig als Prostituierte gearbeitet.

Den ersten Teil muss man nicht gelesen haben. Es kommen zwar viele Personen aus dem ersten Teil vor, aber für die Handlung ist es nicht so wichtig. Es wird auch oft nochmal etwas erklärt, so das man den Zusammenhang auch ohne das erste Buch versteht.
Liebe Grüße
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Re: Tamera Alexander - Hoffnung am Horizont

Beitragvon Marina G. » 05.06.2014, 19:40

Ich habe das Buch soeben bestellt und freue mich auf Matthew und Annabelle!
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Re: Tamera Alexander - Hoffnung am Horizont

Beitragvon Marina G. » 10.07.2014, 18:49

Mir hat ja der erste Teil nicht so gut gefallen und den zweiten Teil habe ich gar nicht fertig gelesen :versteck Die Autorin ist wohl nix für mich!
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Re: Tamera Alexander - Hoffnung am Horizont

Beitragvon mallory » 10.07.2014, 20:09

Ich habe dieses Buch ja auch abgebrochen weil ich die penetrante Selbstgerechtigkeit des Helden nicht verkraftet habe. :brüll
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
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Re: Tamera Alexander - Hoffnung am Horizont

Beitragvon Marina G. » 11.07.2014, 17:12

mallory hat geschrieben:Ich habe dieses Buch ja auch abgebrochen weil ich die penetrante Selbstgerechtigkeit des Helden nicht verkraftet habe. :brüll



Ja genau war furchtbar!
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