Kennen wir uns nicht - von Sophie Kinsella

Liebesromane mit Witz, Sarkasmus und starken Frauen

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Kennen wir uns nicht - von Sophie Kinsella

Beitragvon Drixi » 14.09.2008, 16:46

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Kennen wir uns nicht?: Roman
Sophie Kinsella
Goldmann Verlag 2008-09 Taschenbuch 416 Seiten

Inhalt:
Als Lexi Smart im Krankenhaus aufwacht, erleidet sie einen Schock: Nach einem Unfall sind die letzten drei Jahre komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht, und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes-Cabrio, dem Chefposten und dem millionenschweren Ehemann soll sie sein? Offenbar hatte sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kollegen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der behauptet, ihr Liebhaber zu sein. Wie kann sie dieses Chaos in Ordnung bringen? Und vor allem: Wird sie je wieder herausfinden, wer sie wirklich ist?

Meine Meinung:

Hmm, schwerer Fall. Ich hatte sehr großeErwartungen, weil alle vorigen Kinsella Romane einfach super waren, daher war dies ein selbstverständlicher Kauf und ich konnte es kaum erwarten, in dem Roman zu versinken.
Dies war aber leider nicht der Fall. Eine originelle Idee, nur leider ist der typische Kinsella-Witz und Spritzigkeit in diesem Roman nur selten vorhanden.

Die ersten Seiten, das "normale" Leben der Prota sowie die erste Zeit im Krankenhaus, lasen sich wie von der Autorin gewohnt locker-flockig, mit Witz, einer sympthischen Prota und es lies auf eine tolle Story hoffen.

Leider war Lexis Veränderung aus meiner Sicht völlig überzogen, sehr unglaubwürdig dass sich eine Person so um 360 Grad verändern kann.
Die lustige lockere Lexi "von früher" war typisch Kinsella, unheimlich sympathisch und menschlich. Nach und nach erfährt man zusammen mit Lexi wie sie sich in den letzten drei Jahren verhalten und verändert hat, leider wirkte das alles völlig übertrieben.
Lexis Zweifel in ihrem "tollen, neuen Leben" sind nachvollziehbar, wirken aber dennoch nicht so menschlich, wie man es nach dem tollen Anfang der Story erwartet hätte. Zum Ende her zeigt sich immer mehr wie es zu der Veränderung kam, aber das ist aus meiner Sicht noch zu oberflächlich und nicht nachvollziehbar. Auch die Szenen die vermutlich lustig sein sollten (wie die Sache mit dem Fisch, der mit dem Stein erschalgen wurde) lassen den typischen Witz der Autorin vermissen.
Das Ende ist wohl ein Happy End, beruflich und auch privat, wirkt allerdings sehr lieblos dahingeschrieben. (Auch die Veränderungen z. B. von Amy und ihrer Mutter sind in nur wenigen Sätzen abgehandelt und nicht begründet oder erklärt, wirken daher auf mich unrealistisch)

Ich gebe leider nur 2,5 von 5 Puntken und hoffe dass dies ein "Ausrutscher" war und die nächsten Bücher wieder an ihre Knüller von vorher anknüpfen können!

:stern
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Beitragvon sabinett » 14.09.2008, 18:35

da hat sie wohl zu viel Samantha Who? geschaut, die neue TV Serie :???:
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sondern zu meinem Buchhändler«
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:buch
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Beitragvon blaueblume1 » 19.09.2008, 17:08

Also, ich hab das Buch nur überflogen, man kann es nicht mal als querlesen bezeichnen. Aber es hat mich einfach nicht gefesselt. Der typische Kinsella-Witz fehlt leider fast total.

Deswegen gibt es von mir die Note 3-.


Ich hoffe wirklich sehr, dass die nächsten Bücher wieder toll sind.

Dieses hier erinnert mich an die unter unter ihrem Namen "Madelaine Wickham" veröffentlichten Bücher, deren Schreibstil ich ähnlich durchnschnittlich fand.

Leider! :sad
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Beitragvon Josy » 26.09.2008, 11:53

Hallo,

im Gegensatz zu den vorherigen Meinungen fand ich das neue Sophie Kinsella Buch absolut toll und bewerte es mit voller Punktzahl :D .

Lexie wirkt ein wenig erwachsener und reifer als die Frauen aus den Romanen zuvor. Auch der Witz ist nicht so übertrieben und unrealistisch, wie zum Beispiel bei der Becky Reihe.

Ich fand das Buch toll und hatte es viel zu schnell durchgelesen. Hoffentlich gibt es bald wieder was Neues von Sophie Kinsella.

Lg Josy
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Beitragvon Schnulzi » 30.09.2008, 18:02

Ich kann mich nur Drixis Meinung anschließen, ich war echt enttäuscht, da ich ihr Buch "Sag´s nicht weiter Liebling" total toll fand.
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Beitragvon Carrie22 » 07.10.2008, 17:49

Puh, bin ich beruhigt! Es gibt Menschen, denen es so ging wie mir!
Habe den großen Fehler gemacht, das Buch gleich nach Erscheinen in UK als Hardcover zu kaufen.

Ich fand die Story nicht fesselnd, sie hat mich nicht gepackt, die Protas ließen mich völlig kalt und so habe ich das Buch dann auch nicht wirklich richtig gelesen.
Ich hoffe, es bleibt ein einmaliger Durchhänger.

Mein Kinsella-Favorit bleibt auch Sags nicht weiter, Liebling.

Mit den Madeleine-Wickham-Büchern konnte ich übrigens auch so gar nichts anfangen.
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Beitragvon Gipsy » 08.10.2008, 07:36

"Can you keep a Secret" ist auch mein Kinsella-Favorit. Und die Madeleine Wickham Bücher fand ich einfach nur fad.

Aber so schlecht fand ich "Kennen wir uns nicht?" auch nicht. Klar, es kommt auch für mich nicht an die anderen ran. Die haben mich emotional berührt (zumindest die Einzelbände) und oft zum Lachen gebracht. Beides war bei "Kennen wir uns nicht?" nicht der Fall. Aber ich habe mich trotzdem beim Lesen gut unterhalten gefühlt und hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Nett für zwischendurch, mehr nicht. Irgendwie hatte ich den Eindruck, ich würde nicht ein Buch von Sophie Kinsella, sondern von ihrer Schwester Gemma Townsley lesen.
Von mir gab's trotz einiger Schwächen 8 von 10 Punkten. Von ihren Einzelbüchern als Sophie Kinsella ihr schlechtestes, aber ich fand schon die letzten Beckys nicht mehr so gut - vielleicht hatte ich deshalb vor dem Lesen meine Erwartungen auch schon ein wenig heruntergeschraubt ;)

Aber ich glaube, wenn ich es mir als teures HC gekauft hätte, hätte ich mich auch fürchterlich geärgert :evil:

Lg

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Beitragvon Lenya » 08.10.2008, 11:12

Ich bin zutiefst betrübt, dass ich noch ewig warten muss, bis ich das buch lesen kann... :sad Leider leider drängeln sich extremst langweilige, aber für die prüfungen nötige bücher vor.
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Beitragvon Lenya » 08.02.2009, 18:26

So, nun hab ich das Buch gelesen.
Mich hat es überhaupt nicht gestört, dass das Buch nicht so lustig und überdreht war, wie Kinsellas andere Bücher. Den Plot selbst fand ich sehr interessant. In der Mitte hatte das Buch zwar mal so seine Längen, aber alles in allem finde ich, war es eine richtig schöne Geschichte mit tollem Happy End ;)

Ich vergebe 8 von 9 Punkten!
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Beitragvon Ebby83 » 08.02.2009, 20:55

ich fand das buch auch ganz gut. es war spannend zu erfahren, warum sich die prota in so ein miststück gewandelt hatte. da ich bisher noch keine kinsella bücher gelesen habe und diese daher schlecht einschätzen kann, kam mir doch der "erotische Teil" ein wenig zu kurz ... da hätte ich mehr erwartet.

dennoch 4 von 5 punkten
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Beitragvon Jewel » 22.02.2009, 14:43

Das war mein erstes Buch von der Autorin.
So schlecht fand ich es nicht, aber manchmal hat sich alles wie Kaugummi gezogen. Und die Erotik hat mir definitiv auch gefehlt. :oops:

Von mir 3 von5 Punkten.
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Beitragvon Lenya » 23.02.2009, 00:19

Jewel hat geschrieben:Das war mein erstes Buch von der Autorin.
So schlecht fand ich es nicht, aber manchmal hat sich alles wie Kaugummi gezogen. Und die Erotik hat mir definitiv auch gefehlt. :oops:

Von mir 3 von5 Punkten.


Erotik findet sich bei Kinsella generell nicht wirklich ;)
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Beitragvon SchneeMcKettrick » 23.02.2009, 16:11

Stimmt, ist ja ein Chick lit. Da ist von Erotik nicht wirklich die Rede und darf/sollte man auch nicht erwarten.
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Beitragvon Serena » 29.05.2009, 23:11

Ich mag zwar die Becky-Reihe und Can you keep a secret lieber, aber auch dieses Buch habe ich sehr gern gelesen und es steht auch noch bei mir im Regal.

Allerdings kann ich wie einige hier wenig mit Madeleine Wickham-Büchern anfangen...
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Re: Kennen wir uns nicht - von Sophie Kinsella

Beitragvon Marina G. » 16.03.2016, 20:36

Der Plot hört sich echt gut an, aber ich weiß nicht ob der Roman was für mich ist, ich habe es nicht so mit Chick lit, wobei ich hin und wieder ein Buch finde das mir gefällt. :grübel
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