Margaret Moore- Hilflos in Deinen Armen

Liebesromane, die in der Vergangenheit spielen und in keine andere Kategorie passen

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Margaret Moore- Hilflos in Deinen Armen

Beitragvon Lesefratz » 01.07.2009, 12:17

Margaret Moore- Hilflos in Deinen Armen
Verlag: Cora/Verlag/ 248 Seiten/
Erscheinungsdatum: 06/09
Originaltitel: The Notorious Knight
Genre: historischer Liebesroman/Medieval

Serie:

1. Teil: My Lord's Desire (Lady Adelaide & Armand de Boisbaston)
2. Teil: Hilflos in Deinen Armen/The Notorious Knight (Lady Gillian & Bayard de Boisbaston)
3. Teil: Knave´s Honour (Lady Lizette & Oliver de Leslille/Finn)

Meine Bewertung: :D :D :D :D von 5 Punkten

Klappentext:

Stolz, frei und von scharfem Verstand – Gillian d´Averette verwaltet die
Besitztümer ihres verstorbenen Vaters voller Tatkraft. Kein Mann soll ihr das streitig machen! Doch da erscheint Bayard de Boisbaston auf Burg Averette und warnt Gillian vor einer Verschwörung. Schon das Antlitz des Ritters weckt nie gekannte Wünsche in ihr, und seine Küsse lassen sie vor Sehnsucht erzittern.
Aber während sie noch mit ihren Gefühlen kämpft, kommen die Verschwörer immer näher. Und bald plagen Gillian neue Zweifel: Ist Bayard wirklich nur ein Edelmann, der einer schönen Frau zur Hilfe eilt? Oder hat sie ihr Herz einem Schurken geschenkt?
Quelle: Cora

Meine Zusammenfassung:

Gillian d´Averette lebt seit dem Fortgang ihrer beiden Schwestern Adelaide und Lizette als Burgherrin auf D'Averette Castle. Kraft ihres Durchsetzungsvermögens und ihrer Intelligenz geriet sie bisher auch niemals in Schwierigkeiten bis sie eines Tages von dem gutaussehenden Ritter Bayard de Boisbaston, seinem Knappen
Frederic und seinen Mannen aufgesucht wird.
Was er ihr erzählt, scheint zunächst unglaublich. Adelaide soll geheiratet
haben! Und zwar keinen geringeren als Bayards Bruder Armand.
Allerdings soll Gillian auch weiterhin Burgherrin auf D´Averette Castle bleiben.
Da aber Gefahr droht, denn Verschwörer gegen König John haben sich zusammengetan und planen Düsteres, soll Bayard als Gast und Beschützer Gillian so lange wie möglich zur Seite stehen.

Zunächst fliegen die Fetzen zwischen beiden, denn die selbstständige Gillian will auch weiterhin die Zügel fest in den Händen halten, was Angelegenheiten die die Burg betreffen angehen. Zudem steht Bayard in dem Ruf ein unerträglicher Schürzenjäger zu sein.
Trotzdem spüren beide sehr schnell, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen.
Eine verbotene Liebe, denn durch die Heirat ihrer Geschwister sind sie nun Verwandte- ein Umstand der eine Ehe so gut wie unmöglich macht.
Bevor sich beide jedoch zu ihren Gefühlen bekennen können, müssen zunächst die Verräter dingfest gemacht werden. Eine sehr gefährliche Aufgabe, die beide in Lebensgefahr bringt...

Meine Einschätzung:

Der aktuelle Historical von Margaret Moore ist der zweite Teil ihrer "King John" Trilogie um drei Schwestern, die sich einst geschworen haben, nie wieder einen Mann in ihr Leben zu lassen, nachdem ihr Vater sie und ihre Mutter stets grausam behandelt hatte.
Leider wurde der erste Teil dieser neuen Reihe noch nicht ins Deutsche
übersetzt, allerdings ist es hier nicht so tragisch, da man schnell in die
Geschichte kommt und nicht allzu viel Vorwissen benötigt wird, um die Story weiterverfolgen zu können.

Mit "Hilflos in Deinen Armen" ist der Autorin einmal mehr eine
abwechslungsreiche, spritzig-leichte Ritterromance gelungen, die den Leser in die Regierungszeit König Johns (Bruder von Richard Löwenherz)führt.
Allzu viele politische Ränkeschmiede muß man hinter dieser Geschichte jedoch nicht vermuten, denn wie immer bei Margaret Moore steht die Liebesgeschichte im Vordergrund.

Und die Ausgangssituation ist recht interessant, denn sowohl Lady Gillian als auch Ritter Bayard sind zwei impulsive, leidenschaftliche Menschen - zwischen ihnen sprühen die Funken lichterloh. Aber trotz aller Sturköpfigkeit vergisst die Autorin auch nie ihren beiden Hauptprotagonisten eine gewisse Portion Humor
und Sympathie mit auf den Leib zu schreiben, so dass beide Figuren dem Leser gefallen dürften.

Einen Kritikpunkt gibt es jedoch, den ich noch gerne erwähnen möchte.
Aufmerksame Leser wie ich, die des öfteren Medievalromances lesen, werden sich
vielleicht ab und an etwas befremdlich abwenden, wenn sie auf zu salopp
formulierte Ausdrücke stoßen, die ein bisschen fehl am Platz wirken. Daher würde ich Originallesern raten, sich lieber am englischsprachigen Original zu halten.

:stern
Lesefratz
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