Maggie Robinson - Ein Skandal in Schottland (2)

Liebesromane, die in der Vergangenheit spielen und in keine andere Kategorie passen

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Maggie Robinson - Ein Skandal in Schottland (2)

Beitragvon Anke » 10.03.2016, 16:36



Teil einer Serie

Klappentext
siehe Verlag oder Amazon

Meine Einschätzung

Mary Evensong leitet die Vermittlungsagentur, anstatt ihrer Tante, die krank ist, nun schon seit vier Jahren - in der Verkleidung ihrer Tante. Zwar ist es auch so, dass die Arbeit viel Zeit in Anspruch nimmt und sie die kulturellen Vergnügen, die sie eigentlich im Sinn hatte aufsparen muss, aber vor allem hat sie es satt sich Tag für Tag die graue Perücke aufsetzen zu müssen und schwarzen Bombasin zu tragen.

Als Lord Alec Reaburn sie in einer Agentursache aufsucht, ergibt sich die Chance für Mary endlich einmal aus all dem Schwarz und Grau zu steigen und als sie selbst einen kleinen Arbeitsurlaub zu erhalten.

Alec will mit Hilfe der Evensong Agentur dem schmierigen Arzt das Handwerk legen, der für den Tod seiner Frau verantwortlich ist. Eine vermeintliche Schauspielerin soll als Köder herhalten. Doch dann stellt sich heraus, dass Mary keine Schauspielerin, sondern wie er glaubt eine Angestellte der Agentur, und viel zu verführerisch ist, als dass es Alec gefallen würde, dass sie sich auch nur in die Nähe des Arztes begibt.

Ich hatte bereits meine Lesefreude an "In den Armen der Erbin", dem 1. Teil der "Ladies Unlaced"-Serie von Maggie Robinson und habe mich wirklich auf einen weiteren Roman der Autorin gefreut. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, denn auch dieser Teil steht eindeutig unter dem verlockenden Titel "Etwas "Downtown Abbey" und viel "Rebecca", treffen auf Nackenbeißer!". Wundervoll!

Ein düsterer Held, mit brummig charmanten Tendenzen, eine unerschrockene Heldin, die sich dann doch beinahe etwas mit der Situation übernimmt und ein luxuriöses Heil- und Erholungshotel in den schottischen Highlands sind die Zutaten dieses flott erzählten, wie unterhaltsamen Liebesromans.

Hier und da etwas Aufheiterung in die "Rebecca"-Geschichte bringen Tante und der Sekretär, Oliver, sowie das Geplänkel zwischen Mary und Alec. Sodass die Geschichte keineswegs düster wirkt, sondern leicht und locker zu lesen ist, ohne jedoch oberflächlich zu erscheinen.

Es sind moderne Zeiten, die Geschichte spielt 1904, was der Autorin und ihren Figuren mehr Freiheiten innerhalb eines Historicals gibt, die ich sehr genossen habe zu lesen, vor allem auch weil alles stimmig und rund wirkt.

Kurz gefasst: Liebesromanunterhaltung at its best. Amüsant, kurzweilig und abwechslungsreich erzählt.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkte

:stern
๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ►Liebe Grüße, eure Anke◄ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑

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