Claire Delacroix - Die geraubte Schöne

Liebesromane, die in der Vergangenheit spielen und in keine andere Kategorie passen

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Claire Delacroix - Die geraubte Schöne

Beitragvon Gast » 19.08.2008, 21:08

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Die geraubte Schöne.
Claire Delacroix und Annika Tschöpe
Ullstein Tb 2002 Taschenbuch 495 Seiten

Die wunderschöne Jacqueline de Creuy hat sich der Kirche versprochen. Niemals wird sie sich einem Mann hingeben. Als der Ritter Angus Cameron, verwundet und von Narben entstellt, von einem Kreuzzug zurückkehrt, findet er seine Familie ermordet auf. Er schwört Rache. Im Glauben, Jacqueline sei die Tochter seines Widersachers, entführt er sie aus dem Kloster. Doch er hat nicht mit dem Zauber der Liebe gerechnet...
Quelle: Ullstein Tb

Meine Meinung:

Ein wunderschön geschriebener Roman. Die Zerrissenheit von Angus der auf den Kreuzzügen schreckliches erlebt hat und nicht nur psychisch gezeichnet ist, sondern auch körperlich entstellt ist, wird sehr schön beschrieben. Wie so langsam seine harte Schale von Jacqueline durchbrochen wird, die auch noch eine Bürde aus ihrer Vergangenheit mit sich rumträgt, ist zum schmachten schön. Wenn Ihn die Schatten seiner Vergangenheit einholen Jacqueline ihm dabei hilft diese zu beherrschen, mußte ich ein paarmal Schlucken, schnief. Ich habe ihn in kurzer Zeit 2x lesen müssen.

Für mich 5 von 5 Punkten

Savannah

:stern
Zuletzt geändert von Gast am 20.08.2008, 20:21, insgesamt 2-mal geändert.
Gast
 

Beitragvon Luckydaisy » 20.08.2008, 14:37

kann mich an das buch auch noch erinnern - auch wenn es schon eine weile her ist. der held war klasse :verliebt aber die heldin :kreisch
die war echt hohl unter ihrem wallehaar. aber der roman war trotzdem
recht schön zu lesen
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Beitragvon Anke » 20.08.2008, 20:10

Ich liebe das Buch ;).

Meine Einschätzung

Die Schöne und das Biest ala Claire Delacroix! Ein Top Keeper.
Ich hatte das Buch schon fast ganz vergessen, so lange ist es her das ich es zum ersten mal gelesen habe. Bei einem Re-Reading, vor kurzem, mutete der Schreibstil ein bisschen überholt an, wenn man es mit z.B. Kinley MacGregor vergleicht. Nichts desto trotz ist es eine von mir so geliebte Geschichte, zwischen einem verbitterten, sturen, aber 'Harte-Schale-weicher-Kern-Held' und einer aufgeschlossenen, neugierigen Heldin.

Bewertung 5 von 5 Punkte

Gruß Anke
๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ►Liebe Grüße, eure Anke◄ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑

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Beitragvon Jenny » 21.08.2008, 05:23

Ist bei mir auch schon länger her, aber das Buch ist in meinem Keeper-Regal und ich kann mich auch noch gut daran erinnern (passiert ja nicht mit jedem Buch ;) ).
Ich glaub, ich muss das auch noch mal lesen :lol:
Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen
(Peter Ustinov)
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Beitragvon Haithabu » 22.08.2008, 09:26

Oh wie habe ich es genossen dieses Buch zu lesen. Ich fand es einfach köstlich amüsant. Er war ein richtig edler Ritter :augen , aber sie fand ich am Anfang ziemlich naiv und stur " :ohnmacht "Ich will jetzt aber ins Kloster" Wär bitte schön, geht schon freiwillig und zu der damaligen Zeit ins Kloster, da war doch nur beten und arbeiten angesagt und reden durften die doch auch nicht viel :roll: Aber dann hat sie sich doch noch gemacht :lol: .
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Beitragvon Chrissi » 28.08.2008, 14:40

Komisch, dass das Buch viele so gut fanden. Ich fand es so unrealistisch für die damalige Zeit. Musste mich zwingen, es fertig zu lesen. Klar, soll es nur eine schöne Liebesgeschichte sein, aber diese Autorin ist nichts für mich.
Chrissi
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Beitragvon leia » 29.09.2008, 17:57

"Die geraubte Schöne" Jaqueline ist mir anfangs ein wenig auf die Nerven gegangen, mit ihrer Ängstlichkeit und unrealistischen Fluchtversuchen und es hat dann schon noch einige Seiten gedauert, bis mich die Story in ihren Bann gezogen hat. Aber die gefühlvoll geschilderte Entwicklung der Beziehung zwischen den Beiden hat mir dann doch sehr gut gefallen und aus dem ängstlichen Häschen wird ja doch noch eine zähe Raubkatze. Angus ist schon arg "tortured" (was nimmt da eigentlich für ein deutsches Wort??? gemartert? oder gepeinigt?), aber letztlich bin ich ihm doch auch verfallen. :oops:
Und eine Familie, wie Jaqueline sie hat, kann man sich auch nur wünschen, oder? Eine großartige Mutter und liebenswerter Stiefvater ..
Und schluchz, am Ende mußte ich doch tatsächlich ein paar Tränchen wegdrücken. Ich fasse es nicht. Muß daran liegen, daß ich gerade krank bin.
:wein
Und Punkte gibt es auch noch:
7 von 10 Punkten
„Ich bin kein Kritiker. Ich lese mit dem Herzen. Und wenn das schlägt, gefällt mir das Buch. Sonst werfe ich es in die Ecke.“
Victoria Wolff – Das weiße Abendkleid

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