Audrey Harrison - Captain Worthingtons Mauerblümchen

LIROS, die in der Zeit des Rokoko und Biedermeier in England spielen

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Audrey Harrison - Captain Worthingtons Mauerblümchen

Beitragvon mallory » 02.10.2017, 17:30



Inhalt: Captain Worthington ist bei der Schlacht von Trafalgar in einen Trümmerhagel geraten und dadurch erblindet. Seitdem ist er, der immer im Mittelpunkt der High Society stand, fast zu einem Außenseiter geworden. Bei einem Ball findet er sich plötzlich auf der Bank bei den Mauerblümchen wieder – etwas, womit er sich gar nicht anfreunden kann.

Miss Amelia Basingstoke hat keine Mitgift und reichlich grauenvolle Verwandte, sodass sie selbst in ihrer dritten Saison noch unverheiratet ist und allgemein als Mauerblümchen angesehen wird. Ihr einziger Freund ist ein großer, ungestümer Hund mit zweifelhaftem Charakter, der sich zu gut dafür ist, tote Vögel zu apportieren.

Als sie zufällig aufeinandertreffen, schenkt dies dem Captain eine Freiheit, die er seit seiner Verwundung nicht mehr für möglich gehalten hätte.

Ein sturer Captain, eine eigenwillige junge Frau, ein ungebärdiger Hund – und das Weihnachtsfest ist nahe. Was könnte da wohl schiefgehen?

Meine Meinung: Die Inhaltsangabe gibt im Großen und Ganzen die Geschichte wieder und hat mich eigentlich auch gut unterhalten. Aber entweder ich hatte davor zu viele actionreiche Kriminalromane mit schlagfertigen, witzigen Protas gelesen oder es lag wirklich an diesem Buch, denn irgendwie fand ich, es passierte zu wenig. Der Captain und das Mauerblümchen lernen sich kennen und ihre Unterhaltungen sind wirklich ein Highlight der Geschichte. Sie treffen sich wieder, freunden sich an, aber er glaubt, durch seine Erblindung kein guter Fang mehr zu sein und sie, dass sie aufgrund ihres gesellschaftlichen Standes unter seinem Niveau sei, so dass beide nicht an eine Liebesgeschichte glauben können.
Er besucht sie, hat einen Unfall, wird operiert, sie steht ihm wieder zur Seite und es kommt wie es in historischen Liebesromanen eben kommen muss. *g* Das alles war gut geschrieben doch es hat mich einfach nicht gefesselt, nicht wirklich begeistert, der Funke ist nicht auf mich übergesprungen.

Meine Wertung:

3,75 von 5 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
Else Pannek (1932-2010)
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