Laura Landon - Eine Frage der Entscheidung

LIROS, die in der Zeit des Rokoko und Biedermeier in England spielen

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Laura Landon - Eine Frage der Entscheidung

Beitragvon mallory » 30.12.2015, 22:41



Inhalt: Lady Allison Townsend würde lieber als alte Jungfer ins Grab sinken, als einen Mann zu heiraten, der sie mit einer Reihe von Geliebten und Gespielinnen in Verlegenheit bringt. Als ihr keine andere Wahl bleibt, als mit dem neunten Marquess of Montfort, Joshua Camden, einem der größten Lebemänner und Schürzenjäger Londons, vor den Altar zu treten, stellt sie eine Bedingung – der Mann, den sie heiraten wird, soll nie das Bett mit einer anderen teilen.

Doch weder Allison noch Joshua sind auf die Gefahren vorbereitet, denen sie sich stellen müssen, um ihr Glück zu verteidigen – und ihre Herzen.

Meine Meinung: Zuerst war ich nicht wirklich begeistert von der Geschichte, da das erste Zusammentreffen von Allison und Joshua sehr grenzwertig ist. Er nähert sich ihr sehr intim, da er sie im dunklen Garten mit einer anderen Frau verwechselt und nach dem ersten Schreck benimmt er sich so widerwärtig selbstgefällig, dass ich sein Verhalten fast nicht aushielt. Allison ging es genauso denn sie wurde so wütend dass sie nahezu geiferte, ihn mehrmals schlug und ihm ihren Hass auf "Männer seiner Art" förmlich entgegen spie. Das machte mir beide nicht gerade sympathisch.
Doch bereits wenige Seiten später zeigt Joshua eine liebenswertere Seite und als die beiden gezwungen sind zu heiraten dauert es nicht lange bis aus Begehren Zuneigung und dann Liebe wird. Joshua unterschreibt einen verhängnisvollen Ehevertrag, den ihm Allison aufzwingt - ewige Treue gegen ihre Mitgift, andernfalls würde er alles verlieren - doch da er seine Frau immer mehr bewundert und begehrt fällt ihm die Treue gar nicht schwer. Allerdings tut sich Allison sehr schwer damit ihm, einem bisherigen Frauenhelden zu vertrauen und so ist sie, als eine schreckliche Intrige gegen Joshua gesponnen wird, ein leichtes Opfer.
Die Geschichte wird zusehends spannender und dramatischer, ich habe mit beiden, vor allem aber mit Joshua, dem wirklich übel mitgespielt wird, sehr gelitten und mich über das Happy End umso mehr gefreut.

Meine Wertung:

4,75 von 5 :lesen wegen des unglücklichen Einstiegs in die Story.

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
Else Pannek (1932-2010)
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