Rona Morten - Smaragde für die Lady

LIROS, die in der Zeit des Rokoko und Biedermeier in England spielen

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Rona Morten - Smaragde für die Lady

Beitragvon mallory » 12.01.2017, 19:18

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Inhalt: Der Earl of Ravensgate ist empört und gekränkt! Fassungslos muss er feststellen, dass seine Ehefrau einen Liebhaber hat und ihn mitsamt ihrer Kinder verlassen will.
Aber der Earl muss die Schuld auch bei sich selbst suchen, denn seit Jahren führen er und seine Gemahlin Gwendolin eine völlig leidenschaftslose Ehe. Er muss wissen, wer der geheimnisvolle A-Punkt ist, der den an Gwendolin gerichteten Liebesbrief unterzeichnet hat und begleitet seine Familie sogar in das Haus seiner Schwiegereltern, um dort die Weihnachtstage zu verleben. Im ländlichen Surrey jedoch wartet eine faustdicke Überraschung auf ihn!

Meine Meinung: Nachdem es schon ein paar Tage her ist dass ich den Roman gelesen hatte musste ich doch tatsächlich erst kurz Grübeln bis mir die Geschichte wieder einfiel. Also Keeperpotential hat die Story schon mal nicht. :lol: Trotzdem hat mir der Roman gut gefallen und auch wenn ich die Ausgangssituation - sie eine vernachlässigte, schüchterne Ehefrau, die notgedrungen ihr Lebensglück in der Kindererziehung gefunden hat, er ein Lebemann, der seinen Erben produziert und seine Frau dann zu Gunsten anderer Frauen vergessen hat - erstmal nicht so toll fand.
Doch die Autorin hat es geschafft, den Wandel vom ignoranten Fremdgeher zum liebevollen Vater und Ehemann so überzeugend zu schildern dass ich zu keiner Zeit daran zweifelte. Auch muss man wohl einfach die Zeit in der der Roman spielt berücksichtigen und dann ist es auch gar nicht mehr so unglaubwürdig, dass eine vernachlässigte Ehefrau ihren Mann nach Jahren der Missachtung so einfach wieder lieben lernt ohne nachtragend zu sein. Vermutlich konnte eine Frau in einer Vernunftehe einfach nichts anderes von ihrem Angetrauten erwarten und hatte Glück wenn er sich als liebender Mann entpuppte.
Das Rätsel des geheimnisvollen Liebesbriefes kann man als aufmerksame Leserin relativ bald lösen, doch wie die Autorin die Geschichte enden lässt ist eher ungewöhnlich für einen historischen Liebesroman. Das hat mir gut gefallen.

Es gibt dann noch einen kleinen "Nachklapp" zum Roman:



dessen Inhaltsangabe allerdings das Geheimnis des Liebesbriefes verrät und die Kurzgeschichte ist nett, wenn man sie kostenlos leihen kann doch extra 99 Cent für die 34 Seiten auszugeben lohnt sich m.E. nicht wirklich.

Meine Wertung:

4,5 von 5 :lesen

:stern
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Re: Rona Morten - Smaragde für die Lady

Beitragvon Scarlett » 12.01.2017, 22:19

Deine Rezi Mallory hört sich gut an und für den Preis werde ich mir den wohl auch zulegen :lol:
Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein :stern
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Re: Rona Morten - Smaragde für die Lady

Beitragvon steffie2006 » 13.01.2017, 11:39

Da meine Mama gerade Bücher nur so verschlingt, hab ich gerade auch wieder ein Kindle unlimited Abo. Bei Rona Mortens Romanen bin ich immer etwas zwiegespalten. Einen mag ich, den nächsten wieder gar nicht.

Dieser gehört zur Ihren besseren Romanen. Natürlich war der Ausgang relativ schnell klar, aber langeweile kam trotzdem nicht auf. Schön fand ich, dass sich der Prota wirklich geändert hat.

Meine Punkte
4 von 5
Liebe Grüße
Steffi
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Re: Rona Morten - Smaragde für die Lady

Beitragvon Kendra » 13.01.2017, 15:14

Mir gefiel der Roman auch gut (4,5 Punkte) und die Kurzgeschichte gab es kostenlos als "Weihnachtsgeschenk" bis zum 31.12. auf einer verlinkten Seite am Ende des Buches.
Da war ich noch schnell genug. ;) Selbst 99 Cent finde ich für die paar Seiten zuviel. :helga
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Re: Rona Morten - Smaragde für die Lady

Beitragvon mallory » 13.01.2017, 15:35

Kendra hat geschrieben:Mir gefiel der Roman auch gut (4,5 Punkte) und die Kurzgeschichte gab es kostenlos als "Weihnachtsgeschenk" bis zum 31.12. auf einer verlinkten Seite am Ende des Buches.
Da war ich noch schnell genug. ;) Selbst 99 Cent finde ich für die paar Seiten zuviel. :helga


Ja, das sehe ich auch so. Der Zusatz ist nett, aber nicht wirklich nötig.
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