Sophia Faragos Regencies

LIROS, die in der Zeit des Rokoko und Biedermeier in England spielen

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Beitragvon Bertradis » 19.11.2007, 14:46

Daunendecken und Rasierwasser gab im 19. Jahrhundert schon (auch schon früher ;) ), über den Rest grübel ich gerade selber
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Beitragvon gini » 19.11.2007, 15:56

aber ganz ehrlich - dann dürfte ich 90 % der hist.liros nixht lesen. da kommen andauernd solche faux pas vor....
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Ungereimtes

Beitragvon Baspi » 21.11.2007, 15:47

- wann lebte nochmal Jane Austen genau? Wurden ihre Bücher damals schon herausgegeben - und gelesen?

- Hätte in einem Hotel eine Zofe zusammen mit ihrer Herrin gefrühstückt?

- würden während der Anwesenheit eines Gastes die Vorhänge seines Zimmers zum Waschen gebracht??


gini hat geschrieben:aber ganz ehrlich - dann dürfte ich 90 % der hist.liros nixht lesen. da kommen andauernd solche faux pas vor....



OK... ich denke, es ist bestimmt nicht einfach, als zeitgenössische Schriftstellerin Regency zu schreiben.
Und wer weiss heute schon, was bei Pferden der Unterschied zwischen einem Gespann und einem Paar ist?
Aber man braucht nicht gross zu recherchieren, damit man weiss, dass eine Frau im Damensitz ihr Pferd nicht per Schenkeldruck antreiben kann... Bild
Und ein Engländer würde auch heute noch nicht "18 Uhr" sagen, sondern "at six-o-clock p.m.", vielleicht auch "at six-o-clock in the evening", nicht?


@ Bertradis
und Regenschirme...? Bild
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Beitragvon Rusti » 21.11.2007, 16:12

Baspi,

:lol: das sind so viele Fragen über die ich mir beim Lesen meiner geliebten Regencys noch keine Gedanken gemacht habe.

... und Heyer habe ich noch nicht gelesen. Welches ist denn das beste davon?

Im allgemeinen glaube ich schon, dass zu jeder Zeitepoche die Menschen individuell gehandelt haben.
Würden wir Frauen sonst nicht immer noch fleißig mit dem Kopf nicken und alle Anweisungen unserer Männer, Väter oder Brüder tunlichst befolgen. Bei dem Gedanken allein bekomme ich eine Gänsehaut. :D
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Beitragvon Bertradis » 21.11.2007, 20:11

Regenschirme - aber klar doch, schon seit dem Mittelalter, Papst XY durfte doch nicht nass werden ;)
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Beitragvon alekto » 21.11.2007, 20:33

zu den regenschirmen steht bei wiki:

Die erste schriftliche Erwähnung eines Regenschirms stammt aus dem Jahr 802. Damals schickte der Abt Alcuin von Tours dem Bischof Arno von Salzburg einen solchen mit den Worten "Ich sandte dir ein Schutzdach, damit es von deinem vereehrungswürdigen Haupte den Regen abhalte." Hauptsächlich in Ländern mit häufigen Regenfällen leisteten sich begüterte Kreise einen Regenschirm, oft mit Träger. Vor allem in England erfreute er sich im 18. Jahrhundert wachsender Beliebtheit, vor allem bei den Damen. In die Griffe wurden kleine Fächer für Puder, Parfum oder Zigarren eingearbeitet.


was den schenkeldruck beim damensitz angeht: na ja, einen schenkel hat sie ja, und den anderen schenkel ersetzt die gerte. ;)

wann spielen denn die romane von farago genau?
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Beitragvon Baspi » 22.11.2007, 11:11

Rusti hat geschrieben:Baspi,

:lol: das sind so viele Fragen über die ich mir beim Lesen meiner geliebten Regencys noch keine Gedanken gemacht habe.

... und Heyer habe ich noch nicht gelesen. Welches ist denn das beste davon?

Im allgemeinen glaube ich schon, dass zu jeder Zeitepoche die Menschen individuell gehandelt haben.
Würden wir Frauen sonst nicht immer noch fleißig mit dem Kopf nicken und alle Anweisungen unserer Männer, Väter oder Brüder tunlichst befolgen. Bei dem Gedanken allein bekomme ich eine Gänsehaut. :D


Ich bin wohl ziemlich Heyer-Verwöhnt... Bild
Sie ist halt berühmt dafür, dass sie sich eben im englischen Biedermeyer sehr gut auskannte.
(Eines meiner liebsten von Heyer ist "Skandal im Ballsaal")
Ich frage mich einfach, wie weit man mit Individualität in der Öffentlichkeit gehen konnte, ohne allzuarg gegen die doch sehr strengen Konventionen zu verstossen...?

@ Alekto
Ach ja, klar - Sonnenschirme hatten sie ja auch Bild

Ich weiss, dass die Gerte sozusagen ein Bein ersetzte, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich das Pferd ja nicht zwischen den Beinen habe, wie soll ich denn da drücken? Naja, ich kenn' mich da nicht so aus...

Wann genau die Romane von Farago spielen, weiss ich nicht, jedenfalls ist in der Geschichte "Hochzeit in St. Georg" der Prinzregent (der mit dem orientalischen Pavillon in Brighton) ca. 50 Jahre alt. Der Royal Pavilion wurde in den Jahren 1815-1822 von dem Prinz von Wales Georg IV. im Seebad Brighton in England erbaut. Die Geschichte dürfte sich also etwa Mitte des 19. Jahrhunderts abspielen.

Aber ich muss doch zur Abwechslung auch mal was Positives schreiben:
ich finde es sehr aufmerksam, dass Farago drei an sich unabhängige Romane schrieb, welche alle in und um London spielen, und dass sich die jeweiligen Protagonisten chronologisch in der Hauptstadt begegnen Bild
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Beitragvon Liluv » 22.04.2008, 09:01

habe gerade diesen thread entdeckt und wollte mich der positiven Meinung über Sophia Farago anschließen.

Sie kommt meiner Meinung noch nicht an Georgette Heyer heran, deren Wortwitz und Geschichten ich unschlagbar finde, aber ihre Romane sind meiner Meinung nach schöne Geschichten, liebevoll geschrieben.

Mein erstes Buch von ihr war Maskerade in Rampstade und ich muss sagen, ich fand es etwas vorhersehbar, aber dennoch unterhaltsam und nett.
Mein Lieblingsbuch ist Schneegestöber, da es doch so ein paar unerwartete Wendungen hat und ich die Geschichte wirklich sehr gerne mochte.

Schade, dass sie keine weiteren Regencies mehr schreibt, sieht so aus als gäb´s durchaus den Markt dafür. Mich hätte auch interessiert mit welchen Geschichten sie noch so um die Ecke kommt. Naja, vielleicht irgendwann.
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Beitragvon patwelli » 11.06.2008, 12:16

Ich habe jetzt mit der Braut für den Herzog angefangen - und sooo begeistert bin ich nicht. Ich fühle mich ständig an Victoria Holt erinnert, der Schreibstil ist recht antiquiert, irgendwie erzählend und nicht handelnd. Irgendwie hat das Buch ja was - aber ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall lese ich aber weiter, so richtig packen tut es mich aber nicht. Die Figuren könnten auch aus der Epoche vom Trotzkopf oder Nesthäkchen entstanden sein, es ist kein Schreibstil, der zur Zeit modern ist sondern eher vor 20 bis 30 Jahren.

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Beitragvon mantacabrio » 11.06.2008, 12:23

patwelli hat geschrieben:Ich habe jetzt mit der Braut für den Herzog angefangen - und sooo begeistert bin ich nicht. Ich fühle mich ständig an Victoria Holt erinnert, der Schreibstil ist recht antiquiert, irgendwie erzählend und nicht handelnd. Irgendwie hat das Buch ja was - aber ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall lese ich aber weiter, so richtig packen tut es mich aber nicht. Die Figuren könnten auch aus der Epoche vom Trotzkopf oder Nesthäkchen entstanden sein, es ist kein Schreibstil, der zur Zeit modern ist sondern eher vor 20 bis 30 Jahren.

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;) :) mir haben die auch nicht gefallen, habe den ersten abgebrochen und alle anderen sofort weiter verkauft.
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Beitragvon patwelli » 23.06.2008, 20:42

Also hier muss ich meine Meinung mal etwas revidieren und das Durchhalten hat sich gelohnt. Wenn man sich erstmal an den Schreibstil gewöhnt hat - er wird leider nicht besser - wird das Buch noch richtig gut. Olivia ist eine klasse Heldin, so wünschte ich mir alle Heldinnen. Schlau, selbstbewusst und schlagfertig, es hat Spass gemacht über sie zu lesen. Und das völlige Fehlen von ausufernden Küssen und seitenweise Sex ist eigentlich gar nicht so schlimm, aber ein bisschen mehr hätten sie sich doch in die Arme sinken können.

Das Club TB von Die Braut des Herzogs hat auch noch ein wunderschönes Cover - ich mag es gar nicht hergeben, aber ich werde es bestimmt nich noch mal lesen *gg*.

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Beitragvon mixalina » 09.08.2008, 10:45

Also ich habe gerade "Schneegestöber" gelesen. Das hat mir richtig
gut gefallen. Auch ohne viel Se* kommt dieser Roman gut aus. Ich habe
hier noch "Hochzeit ins St. George" liegen und darauf freue ich mich
schon.

5 von 5 :lol:
Ich lese gerade:
Diktatur der Stille von Ellen Dee Davidson
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Beitragvon Schattentaenzerin » 09.08.2008, 11:54

Ich hab durch TT schon zwei der vier Liros in der CLUB-Ausgabe und bin schon voll gespannt!!! :D

Hoffentlich krieg ich auch noch die anderen beiden Bücher in dieser Ausgabe, aber vorerst werd ich mal bald zumindest die beiden Romane lesen die nun in meinem SUB schlummern. ;)
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Re: Sophia Faragos Regencies

Beitragvon Scarlett » 29.05.2013, 21:36

Hab den Roman jetzt auch durch und ich muß sagen mir hat er jetzt auch nicht so gefallen :shock: Es ist alles zu unglaubwürdig, die anonyme Verlobung, Der Secretär bringt sie vor :???: sie wird überfallen, gerettet von einem Schuster und geht dann trotzdem alleine weiter anstatt zurück in die Buchhandlung :schreckgirl ja und wenn überhaupt kein Sex vorkommt :cry: da fehlt einfach das Salz in der Suppe! :sad
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Re: Sophia Faragos Regencies

Beitragvon aimée » 30.05.2013, 11:33

Mir hats gefallen ;) Ich hab hier auch noch Schneegestöber rumliegen, das will ich bald lesen.
Ich hatte vor ein paar Wochen eine Leseflaute, nichts hat mich angesprochen. Dann hab ich den Farago aufgeschlagen um ihn für meine Mutter anzulesen und siehe da, bin hängengeblieben. Mir gefällt ihr Stil - ist halt näher an Austen oder Heyer als "normalen" Liros und die Charaktere sind wundervoll! :augen
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Re: Sophia Faragos Regencies

Beitragvon Scarlett » 30.05.2013, 16:30

Ich brauch mehr Handlung, Leidenschaft, Dramaturgie, Sex :versteck ,... hab beim lesen irgendwie immer darauf gewartet so jetzt treffen sie sich, so jetzt krachts gleich, so jetzt passierts endlich, naja gewesen ist dann nicht viel, :roll: für mich dann letzendlich langweilig! :grübel Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden! :friede
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Re: Sophia Faragos Regencies

Beitragvon aimée » 30.05.2013, 18:54

Scarlett hat geschrieben:Ich brauch mehr Handlung, Leidenschaft, Dramaturgie, Sex :versteck ,... hab beim lesen irgendwie immer darauf gewartet so jetzt treffen sie sich, so jetzt krachts gleich, so jetzt passierts endlich, naja gewesen ist dann nicht viel, :roll: für mich dann letzendlich langweilig! :grübel Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden! :friede


Also dann sind Austen und Heyer sicher auch nix für dich ;) Da ist der Sex allerhöchstens zwischen den Zeilen.
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Re: Sophia Faragos Regencies

Beitragvon Anke » 02.02.2017, 12:43



Ankes Bewertung zu: Die Braut des Herzogs (Hörbuch)

Es ist wirklich eine Schande, dass ich die Romane von Sophia Farago so lange Zeit aus den Augen verloren hatte. Ich habe sie alle schon einmal gelesen, wobei damals, ich und Rezensionen schreiben, noch nicht so wirklich zwei Freunde waren, immer als wundervolle Bücher im Hinterkopf behalten, aber trotzdem nie wieder zu einem re-reading herausgeholt.

Edel:eBooks und ihrer Neuauflage von Faragos Romanen und ein Lebenszeichen der Autorin mit einer neuen historischen Serie im Jahr 2015, so wie Audible.de, die sich nun den Geschichten als Hörbücher annehmen sei Dank – ist mir „Die Braut des Herzogs“ (und andere Romane der Autorin) wieder in die Hände gefallen.

Denn ich hatte vollkommen vergessen, wie charmant, amüsant und gewandt Sophia Farago mit Worten umzugehen, wie wundervoll sie ihre Charaktere zu gestalten, in diesem Fall Julian Romsey, Herzog von Wellbrooks und seine Braut Miss Olivia Redbridge, die er so grandios unterschätzt, und wie geschickt sie Geschichten erzählen kann, ohne auch nur eine Minute davon langweilig werden zu lassen.

Dass sie dazu noch alles in ein stimmiges historisches Bild zu verpacken weiß, ohne angestaubt oder un-modern zu wirken, ist für mich als Fan von historischen Liebesromanen das Sahnehäubchen auf einem unterhaltsamen Leseerlebnis.

Nicht zu verhehlen, dass ich nun mal Hörbücher liebe. Auch sie habe ich in der letzten Zeit etwas vernachlässigt, aber wann konnte ich eh einer gesprochenen historischen Liebesroman-Ausgabe widerstehen!

Als Sprecherin fungiert Nora Jokhosha, die, wie ich finde, einen wirklich tollen Job macht. Ihre Stimme kommt mir angenehm und vertraut vor – vielleicht aus der Werbung oder einer anderen Hörbuch-Produktion, die mir gerade nicht einfällt – und ging mir geschmeidig „ins Ohr“. Das ist natürlich die beste Voraussetzung, damit ich mich beim Hören wohlfühle: eine Stimme und ein Sprecher, der zwar präsent ist, aber eben auch wieder nicht. Und mir damit die Gelegenheit seinen Vortrag zu genießen, ohne sich durch seine (vielleicht aufdringliche) Darstellungen, in den Vordergrund zu rücken.

Kurz gefasst: Da also Sprecherin, Geschichte und Figuren für mich perfekt miteinander funktionieren, die Autorin dem dazu noch die Prise Humor hinzuzufügen weiß, der mich anspricht, und alles mit einer stimmigen Atmosphäre zu toppen versteht, ist „Die Braut des Herzogs“ für mich ein echter Genuss – als Hörbuch und als Buch.

Bewertung 5 von 5 Punkten
๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ►Liebe Grüße, eure Anke◄ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑

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