Lina Jacobs - Through the Ages: Eine Liebe in den...

Eine Reise durch Zeit und Raum im Liebesroman

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Lina Jacobs - Through the Ages: Eine Liebe in den...

Beitragvon steffie2006 » 17.01.2017, 12:14



Inhalt
Große Gefühle im mystischen Schottland

Die Engländerin Mila Hamilton führt ein ganz normales Leben. Wären da nicht die Alpträume, die sie jede Nacht quälen. Auf einer Urlaubsreise nach Schottland entdeckt sie in einem Museum das Porträt einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Sie erfährt, dass es sich um die im Jahre 1746 auf mysteriöse Weise verschwundene Lady McKenzie handelt. Als Mila am nächsten Morgen erwacht, findet sie sich im 18. Jahrhundert wieder. Dort wird sie für die verschollene Lady McKenzie gehalten. Sie trifft auf deren Ehemann, den attraktiven dunkelhaarigen Schotten Jayden. Mila ist vom ersten Augenblick an fasziniert von Jayden und spürt eine starke Verbindung zu ihm. Doch das Schottland des 18. Jahrhunderts birgt viele Gefahren. Schon bald steht Mila vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Kämpft sie an Jaydens Seite für die Freiheit der Schotten oder flüchtet sie lieber in ihr sicheres Leben in der Zukunft?
Quelle Amazon Media

Achtung, es könnten Spoiler enthalten sein!

2010: Mila ist 29 Jahre alt, emanzipiert, hat mit Geschichte nicht viel am Hut und hat (wie in fast jedem der aktuellen Zeitreiseromane) einen schwarzen Gürtel in einer Kampfsportart. Zusammen mit ihrem Freund Ben - den sie ja so toll findet, und über alles liebt und den Besten Sex überhaupt hat :roll: - ist sie mit ihrer Kampfsportklasse in Schottland unterwegs. Seit sie dort ist, hat sie immer widerkehrende Alpträume. Diese handeln davon, dass sie verfolgt wird und gefangen genommen wird. Gleichzeitig erscheint auch immer der gleiche Mann in ihren Träumen.
In einem Museum entdeckt sie ein Portrait der verschollenen Mila McKenzie. Auch die Museumsleiterin hält sie für diese und schickt sie prompt in das 18. Jahrhundert.

1746: Die Jahre nach der großen Schlacht bei Culloden. Die schottischen Clans sind enteignet und geschwächt. Jayden McKenzie der Laird des McKenzie Clans hat mit seinen Leuten Zuflucht in einem kleinen Dörfchen gefunden. Jayden ist Mitte 20, kampferprobt und sucht seit drei Jahren nach seiner verschollenen Frau. Von seiner Familie sind nur noch Bruder und Onkel übrig.

Und plötzlich ist Mila da. Natürlich hält jeder sie für die verschwundene Lady. Diese kann aber so gar nichts mit den hinterwäldlerischen rückständigen Schotten anfangen...

Meine Meinung:
Ladet euch unbedingt die Leseprobe!
Das Buch ist in Ich-Form und nur aus Sicht von Mila geschrieben. Das mochte ich überhaupt nicht. Mir fehlen da die Gedanken von Jayden. So blieb er für mich immer etwas blass. Die Geschichte ist ansonsten flüssig geschrieben (von kleineren Satzfehlern abgesehen). Bei 39 % habe ich mich bei meinem Mann beschwert, dass ich das Buch wohl nicht mehr weiter lesen würde, wenn ich nicht dafür gezahlt hätte...
Mila war mir einfach nicht symphatisch. Über emanzipiert, nur sie hat recht. Nur ihre Meinung zählt. Alle - vor allem die Männer - sind ja so rückständig. Und ihr vermeintlicher Mann ist ja so heiß, aber sie liebt ja Ben über alles. Und plötzlich liebt sie Jayden doch, hat ihn immer geliebt :shock: Kein Gedanke mehr an Ben.
Und wenn Jayden was gesagt hat, musste sie auch grundsätzlich das Gegenteil machen, bis sie sich in Schwierigkeiten brachte... Aber natürlich kam niemand zu ihrer Rettung und sie musste sich noch selbst befreien. Lahme Entschuldigung, er dachte sie könne sich selbst befreien?!?! Nachdem er sie drei Jahre suchte???
Zwischendrin wurden dann mal eben Kinder umgebracht, sie noch kurz vergewaltigt (was sie aber echt gut weggesteckt hat :roll: ), Intrigen aufgeklärt und dann rächt sie sich mal eben und bringt ne ganze Kompanie Engländer um. Davon abgesehen, dass sie noch Medizin aus der heutigen Zeit mitnimmt um ihren Mann zu retten.
Zum Schluss konnte sie sich noch nichtmal richtig von Ben verabschieden, obwohl sie verlobt waren... :shock:

Für mich ein total enttäuschender Roman, der mich mal wieder bestätigt, dass ich von Zeitreiseromanen deutscher Autorinnen die Finger lassen sollte (werd ich bestimmt nicht, kann ja doch mal ein guter dabei sein).

Für die Idee an sich (welche ich auch mit der Umsetzung der Zeitreise sehr gut finde), gibts von mir liebgemeinte
2 von 5 Punkten

:stern
Liebe Grüße
Steffi
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Re: Lina Jacobs - Through the Ages: Eine Liebe in den...

Beitragvon mallory » 17.01.2017, 19:29

Oh nee, das klingt ja grauenhaft!! Danke für die Rezi!
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
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Re: Lina Jacobs - Through the Ages: Eine Liebe in den...

Beitragvon Marina G. » 17.01.2017, 22:56

Danke für die Wahrung!
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Marina G.
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