Deborah Harkness - Bis ans Ende der Ewigkeit

Liebesromane mit phantastischen und/oder mystischen Elementen

Moderatoren: mallory, Mondfrau

Deborah Harkness - Bis ans Ende der Ewigkeit

Beitragvon Wildfee » 02.08.2019, 18:11

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Inhalt:
Markus, der Vampirsohn Matthews, möchte Phoebe nach Vampirart heiraten. Dazu muss der Mensch Phoebe in einen Vampir gewandelt werden und die beiden müssen nach Vampirsitte 90 Tage voneinander getrennt verbringen, ehe sie sich verbinden dürfen. Markus ist von Zweifeln geplagt, wird Phoebe ihn nach ihrer Wandlung noch heiraten wollen und wird er mit sich und seiner Vergangenheit ins Reine kommen?

Meine Meinung:
Wer die All Souls Trilogie gelesen hat und sie mochte, wird gerne zu diesem Folgeband greifen. Und womöglich enttäuscht werden. Denn eines fehlt der Geschichte: Ein kerniger Höhepunkt, dem man als Leser entgegenfiebert. Es reicht einfach nicht, die Hochzeit von Markus und Phoebe als Dreh- und Angelpunkt zu verwenden. Und leider wird die Story auch nicht von der Lebensgeschichte Markus`gerettet, die in Rückblenden geschildert wird. Die ist zwar durchaus kurzweilig zu lesen, aber eben auch ohne richtigen Spannungsbogen. Während die Story rund um Markus und Phoebe in der 3. Person verfasst ist, verfolgt man Diana wie gewohnt in der 1. Person. Ihr Sicht der Dinge ist zwar auch flüssig zu lesen, aber auch in ihrem Part fehlt es an Dramatik. Ja, es ist ganz nett, das Familienleben kennenzulernen und mitzuerleben, wie ihre Zwillinge die Magie entdecken, aber es fehlt an Spannung.
Ich finde das sehr bedauerlich, weil mir der Schreibstil von Deborah Harkness trotz ihrer Tendenz zur Langatmigkeit und einem gewissen Detailreichtum sehr gefällt und mir auch der Wechsel der Perspektiven entgegenkommt. Letztendlich ist der Roman daher nur durchschnittlich und man wird nur richtig begeistert sein, wenn man eben nur eine schöne, sanft dahin plätschernde Geschichte lesen will.

Meine Wertung:
3 von 5

:stern
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Hat die Blume einen Knick, war die Hummel wohl zu dick.
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Wildfee
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