Damian Schilling - Der Glanz von Metall (Gay)

Liebesromane mit phantastischen und/oder mystischen Elementen

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Damian Schilling - Der Glanz von Metall (Gay)

Beitragvon mallory » 08.08.2017, 20:55



Inhalt: Raoul will sich nie verlieben, denn das ist gefährlich. Aber an den Waldsee fährt er zu gerne. Mark und Tenno sind ineinander verliebt und oft am See. Dass sie einen heimlichen Beobachter haben, ahnen sie nicht. Aber nichts bleibt so, wie es ist, und so steht Raoul schließlich nicht alleine mit dem Tod vor Augen auf einem einsamen Feld.

Meine Meinung: Dadurch dass in der Stichwortangabe auch "Gestaltwandler" steht habe ich schon etwas darauf geachtet wenn Raoul seine Auftritte hatte. Welches Tier würde er wohl in sich tragen? Während Raoul dann Tenno und Mark am See beobachtet gibt der Autor auch schon deutliche Hinweise auf die Gattung. Wenn man eben die Stichwortangaben gelesen hat und überhaupt eine übersinnliche Geschichte erwartet...
Die Grundidee der Geschichte gefällt mir. Ein einsamer Gestaltwandler, der die Hoffnung auf einen Lebensgefährten schon längst aufgegeben hat, beobachtet regelmäßig ein Liebespaar und als einer der beiden Männer alleine an den See kommt spricht er ihn an. Um ihn aus seinem Liebeskummer zu reißen nimmt er ihn mit nach Hause, wird sein Mentor und irgendwann sein Liebhaber. Doch seine Sippe duldet keine Beziehungen zwischen Gestaltwandlern und Menschen, Menschen dürfen nicht einmal wissen dass es Gestaltwandler überhaupt gibt.
Daraus hätte man eine richtig schön gefühlvolle Liebesgeschichte machen können, doch leider schaffte es der Schreibstil des Autors nicht mich zu berühren. Zu kurze Sätze, die Handlung zu hopplahopp. Raoul reißt Tenno förmlich an sich, nimmt sein Leben in die Hand, verliebt sich in ihn obwohl er ihn eigentlich anfangs nur dick, weinerlich und unattraktiv fand und dann ist es plötzlich auf beiden Seiten die große Liebe? Das ging mir zu schnell und das Ende war zwar eigentlich schön aber leider auch sehr unglaubwürdig. Nicht so sehr das Happy End sondern die Tiefe der Gefühle, die ich so einfach nicht nachvollziehen konnte.

Meine Wertung:

2,5 von 5 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
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