Brian Lancaster - Geheimzutat Hoffnung

Liebesromane unserer Zeit ala Sparks, Ahern, Patterson und Co

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Brian Lancaster - Geheimzutat Hoffnung

Beitragvon mallory » 03.11.2021, 18:27

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Geheimzutat Hoffnung

Inhalt: Marcus wird als Nachwuchskoch von der Londoner Gastro-Szene gefeiert und hat die besten Aussichten auf eine erfolgreiche Karriere, doch abgesehen davon fühlt sich sein Leben ziemlich leer an. Die einzigen Männer, die sich für ihn interessieren, scheinen Investoren zu sein. Dann stirbt seine beste Freundin Raine in einem tragischen Unfall und ihr Mann Tom steht plötzlich mit den beiden gemeinsamen Kindern allein da. Als Marcus ihnen sofort unter die Arme greifen will, blockt Tom in seiner tiefen Trauer gefangen ab. Marcus muss sehr hartnäckig sein, bis Tom sich schließlich von ihm helfen lässt, und kümmert sich dann ohne zu zögern um Hausaufgaben und die kulinarische Versorgung. Stück für Stück unterstützt er die kleine Familie dabei, sich in der neuen Realität zurechtzufinden, und bietet Tom eine starke Schulter zum Anlehnen. Aber als sich allmählich Normalität einstellen will, gesteht Tom Marcus seine Gefühle für ihn, und auf einmal ändert sich alles…

Meine Meinung: Auch Männer können Gay Romance schreiben! :mrgreen: Ich weiß, diese Aussage ist sehr provokant, gibt es doch viele Männer (und nicht wenige sind Autoren von Gay Romance) die Frauen jegliche Fähigkeit absprechen in diesem Genre schreiben zu können oder es gar zu dürfen.
Und ich kenne tatsächlich auch nur wenige Autoren, die im reinen Romance-Bereich richtig gut sind. Andrew Grey gehört auf jeden Fall dazu, doch Brian Lancaster mit „Geheimzutat Hoffnung“ hat sich ganz klar einen Platz auf gleicher Höhe verdient und ich hoffe dass bald noch weitere Bücher von ihm übersetzt werden, denn seinen Stil, Humor und seinen Sinn für Spannung und Drama finde ich sehr gut.
Nun zur Geschichte selbst: Marcus ist ein wunderbarer, sympathischer und liebenswerter Protagonist mit einem etwas schrägen Sinn für Humor, den er gleich auf den ersten Seiten beweist als er sich Gedanken über seinen One Night Stand macht. Dieser Humor blitzt im Laufe der weiteren Geschichte immer mal wieder überraschend auf und lies mich manchmal laut auflachen.
Tom ist da schon schwieriger zu lieben. Manches Mal hatte ich das Bedürfnis ihn zu schütteln, wenn er wieder schwerfällig war und mit seinen Ängsten und Entscheidungen Marcus verletzte.
Rundum gesehen ist „Geheimzutat Hoffnung“ eine wunderschöne Geschichte mit einem Epilog, der zuerst schockiert und einem wunderschönen Happy End.

Meine Wertung:

5 von 5 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
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Re: Brian Lancaster - Geheimzutat Hoffnung

Beitragvon steffie2006 » 07.11.2021, 12:26

Erst jetzt ist mir aufgefallen, dass die Amazon Rezi von dir ist :augen

hier meine Amazon Rezi

Der Klappentext hat mich gleich angesprochen. Ich mag Bücher, in denen die Protas von Freunden zu Liebenden werden.

Allerdings bin ich sowohl mit Marcus (aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist), als auch vor allem mit Tom nicht warm geworden. Vor allem zu Tom fehlte mir sehr der Zugang. Allgemein lese ich lieber Bücher, die aus der Sicht beider Protas geschrieben sind, es gibt aber auch ein paar Autoren, die es schaffen, einem auch den anderen Prota näher zu bringen, obwohl es nur aus Sicht eines geschrieben ist.
Für mich ist das hier nicht geschehen.

Des Weiteren waren auch zwischen einzelnen Szenen immer wieder große Zeitsprünge, die es für mich schwierig machten, richtig in die Geschichte einzutauchen.

Deshalb gab es 3 von 5
Liebe Grüße
Steffi
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