Andrew Grey - Alles nur für dich

Liebesromane unserer Zeit ala Sparks, Ahern, Patterson und Co

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Andrew Grey - Alles nur für dich

Beitragvon mallory » 04.11.2022, 20:02

Alles nur für dich

Inhalt: Im kleinen konservativen Sierra Pines, Kalifornien, ist Pastor Gabriel das Gesetz. Sein Sohn Willy folgt seinen Vorgaben … bis er in Sacramento einen Mann kennenlernt und ihn kurz darauf in seiner Heimatstadt wiedertrifft – genau vor der Nase seines Vaters.

Reggie ist der neu ernannte Sheriff von Sierra Pines. Sein Engagement für den Beruf verlangt, dass er seine Sexualität nicht zur Schau stellt. Aber als er Will wiedertrifft, wird er das Gefühl nicht los, dass sie füreinander bestimmt sind. Er möchte Wills Geheimnis wahren, bis Will bereit ist der Welt zu zeigen, wer er ist. Als wäre es nicht schon genug, sich gegen die Kirche und die Stadtbewohner zu stellen, drohen die Gefahren von Reggies geliebtem Job der Romanze ein Ende zu bereiten, ehe sie noch richtig begonnen hat. Quelle: Dreamspinner Verlag

Meine Meinung: Mit "Alles nur für dich" hat Andrew Grey wieder einmal bewiesen dass er es versteht, dramatische und spannende Plots mit einer schönen Liebesgeschichte zu verknüpfen. Obwohl ich den ganzen Roman über immer mal wieder darüber nachgegrübelt habe ob irgendwo stand wie alt Reggie ist, einfach weil mich der Altersunterschied zwischen ihm und Willy neugierig gemacht hat, war die aufkeimende Liebe zwischen den beiden für mich doch nicht unglaubwürdig.
Der 22jährige Willy hat zwar Angst vor seinem Vater, doch er ist durchaus bereit sich gegen ihn zu wehren und sein Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen. Die homophobe Kleinstadtgemeinde und Willys Vater, der herrschsüchtige Pastor, stehen gegen einige sehr liebenswerte Personen, die den Fanatismus und die Engstirnigkeit wieder etwas ausgleichen, so dass nicht das Gefühl bleibt alle amerikanischen Kleinstädter wären rückständige Idioten.
Ein kleiner Krimiplot sorgt für Spannung und ein wenig Action und Reggie und Willy sind einfach süß zusammen, so dass der Roman ein rundum gelungenes Lesevergnügen war.
Ach ja...und ich bin sicher dass auch Andrew Grey schon hin und wieder den Film "Footloose" gesehen hat denn sein Pastor hat schon sehr starke Ähnlichkeit mit dem Pastor dieses Films, auch der Auslöser von dessen Ängsten ist derselbe. *g* Auch wenn mir Willys Vater zutiefst unsympathisch war haben mich diese Parallelen durchaus immer wieder amüsiert.

Meine Wertung:

5 von 5 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
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