T.J. Dell - Der Bruder ihrer besten Freundin

Liebesromane unserer Zeit ala Sparks, Ahern, Patterson und Co

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T.J. Dell - Der Bruder ihrer besten Freundin

Beitragvon mallory » 19.02.2016, 22:42



Inhalt: Seit ihrem siebten Lebensjahr ist Libby in Tony Marchetti verliebt. Das Problem? Tony ist der ältere Bruder ihrer besten Freundin. In letzter Zeit bemerkt sie jedoch, dass Tony sie auf eine neue Art und Weise ansieht. Außerdem schickt er ihr ständig E-Mails. Könnte es sein, dass er mehr in ihr sieht als nur die Freundin seiner kleinen Schwester?

Tony weiß, dass Libby McKay für ihn tabu ist. Sie ist doch die beste Freundin seiner Schwester! Sie ist aber auch klug, humorvoll und sieht unglaublich scharf aus. Es macht ihr auch nichts aus, etwas ins Schwitzen zu kommen – zumindest auf der Leichtathletikbahn. Tony kann sich irgendwie nicht bremsen. Davon abgesehen, was machen schon ein paar E-Mails aus? Hin und wieder ein Telefongespräch? Schließlich kann er locker und freundschaftlich mit der Situation umgehen – oder etwa nicht?

Meine Meinung: Da ich aufgrund einiger mittelmäßiger Rezis und anderer Warnungen, dass der Roman langweilig und belanglos sei, nicht mehr viel erwartet habe wollte ich heute Abend "nur mal kurz" reinlesen um zu schauen, wie das Buch nach der Leseprobe weitergeht. Ja...und nun ist es gelesen und hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Die Geschichte ist einfach süß. Über mehrere Jahre begleitet man die beiden, die sich immer mal wieder annähern, durch Missverständnisse wieder von einander weg driften und sich dabei jedes Mal einreden dass es doch besser sei "einfach nur sehr gute Freunde zu sein". Libby liebt Tony, Tony liebt Libby, doch es dauert sehr lange bis sie es endlich schaffen ihre Gefühle einzugestehen.
Natürlich könnte man jetzt sagen "Warum reden sie nicht einfach mal miteinander??", doch aus eigener Erfahrung weiß ich wie schnell eine tolle platonische Freundschaft kaputt gehen kann wenn einer der beiden mehr empfindet. Insofern habe ich auch verstanden warum sie sich nie trauten ihre Gefühle wirklich mal auszusprechen.
Die Autorin hat einen sehr gefälligen, flüssigen, humorvollen Schreibstil, sie versteht es, einem die Personen nahe zu bringen, nicht nur Libby und Tony sondern auch andere wichtige Nebenfiguren. Ich fand den ganzen Roman einfach nur nett und schön zu lesen und habe nach dem Epilog meinen kindle mit einem breiten Grinsen im Gesicht zugeklappt!

Meine Wertung:

4,5 von 5 :lesen

:stern
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Re: T.J. Dell - Der Bruder ihrer besten Freundin

Beitragvon Anke » 17.08.2017, 17:23

"Der Bruder ihrer besten Freundin" habe ich als Hörbuch angefangen und dann aus Langeweile abgebrochen. Ich kann mich also dem "der Roman sei langweilig und belanglos" anschließen, ohne abschließende Beurteilung natürlich.
๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ►Liebe Grüße, eure Anke◄ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑ ๑

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Re: T.J. Dell - Der Bruder ihrer besten Freundin

Beitragvon Marina G. » 17.08.2017, 22:59

Ich habe das Buch auch vor einiger Zeit gelesen und mich hat das ewige hin und hergestört. Außerdem fehlte mir das gewisse Etwas.
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Re: T.J. Dell - Der Bruder ihrer besten Freundin

Beitragvon Anke » 18.08.2017, 20:12

Marina G. hat geschrieben:Ich habe das Buch auch vor einiger Zeit gelesen und mich hat das ewige hin und hergestört. Außerdem fehlte mir das gewisse Etwas.


Jepp, so ging es mir auch. Ich meine da besonders die Heldin als Negativbeispiel im Kopf zu haben. Mal so und mal so, mir würde davon ganz schwurbelig im Kopf und ich konnte nur noch genervt die Augen rollen. Wirklich schade, weil der Plot ja grundsätzlich schon was für sich hat.
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Re: T.J. Dell - Der Bruder ihrer besten Freundin

Beitragvon mantacabrio » 19.08.2017, 08:44

Und das hier ist ein gutes Beispiel dafür, dass ich grundsätzlich keine Rezis lese (das ist hier jetzt eine der Ausnahmen und ein Experimient).
Mallory muss einfach in Stimmung gewesen sein, diese "Leichte Kost" sage ich mal, zu lesen, und zu einem anderen Zeitpunkt
hätte Sie das Buch und die Heldin "in der Luft zerrissen", so wie ich Mallory und ihre Leserichtung kenne :mrgreen: :augen
Und Marina und Anke finden das Buch "langweilig", was mich jetzt sogar reizt mal das Buch zu lesen (ah, ok das ist eins was man im
Original lesen könnte :abklatsch). Ich glaube auch noch, dass selbst lesen und eine Hörbuch hören, auch einen großen Unterschied macht. :zwinkern
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