Rachel Lacey - Kein Plan für die Liebe

Liebesromane unserer Zeit ala Sparks, Ahern, Patterson und Co

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Rachel Lacey - Kein Plan für die Liebe

Beitragvon Marina G. » 17.04.2016, 17:15

Originaltitel: Unleashed
Verlag: Lyx (September 2015)



Klappentext:
Cara Medlens Leben folgt einer einfachen Regel: Binde dich an nichts und niemanden! Zwar hat sie vor acht Jahren ihre Krebserkrankung erfolgreich besiegt, doch erst nach zehn Jahren ohne Rückfall – so die Statistik – wird sie als vollkommen geheilt gelten. Genau so lange hat Cara sich eins geschworen: In ihrem Leben wird es nichts geben, was von Dauer ist - selbst die Hunde, die sie aus dem Tierheim aufnimmt, gibt sie kurze Zeit später an vertrauensvolle Herrchen weiter. Doch als sie ihren Nachbarn Matt mit dem sexy Dreitagebart kennenlernt, muss sie feststellen, dass in der Liebe manchmal eben nicht alles nach Plan verläuft ...
Quelle: Lyx

Meine Einschätzung:
Cara Melden hat den Krebs besiegt, dennoch bleibt noch die Angst, dass der Krebs wieder zurückkommen könnte. Also macht sie einen Plan: Wenn sie 10 Jahre ohne Krebs lebt, erst dann wird sie sich wieder binden. Denn dann sind die Chancen gut, dass sie die Krankheit für immer besiegt hat. Sie hat keine fixe Beziehung und nimmt immer nur Pflegehunde, die sie weiter vermittelt. Doch das Leben hat andere Pläne mit ihr: Eines Tages steht ihr Nachbar Matt Dumont vor der Tür. Er glaubt, dass sie in ihrem Garten Kampfhunde ausbildet! So eine Frechheit, wenn Matt doch nicht so sexy wäre.

Matt Dumont ist Privatdetektiv und gerade dabei sein Haus zu verkaufen um nach Hause zurück zu kehren um seinem Bruder bei der Betreuung ihrer Mutter zu helfen. Gerade jetzt lernt er seine Nachbarin Cara Melden besser kennen. Nach einem schlechten Start funkt und knistert es heftig zwischen ihnen. Doch er wird in Kürze wegziehen und sie will auch keine fixe Beziehung. Doch dann will sie einen Hund vor dem Einschläfern retten, um muss mehrere Stunden durch einen Schneesturm fahren, da bietet er seine Hilfe an. Doch ihr Auto kommt von der Straße ab und sie müssen die Nacht zusammen im Auto verbringen, wo sie sich näher kommen...

Der erste Teil der Love to Resue Serie von Rachel Lacey hat alles was man sich von einem romantischen Liebesroman wünschen kann: Ein liebenswertes Heldenpaar, das man sofort ins Herz schließen kann, eine unterhaltsame Geschichte und viel Romantik und Leidenschaft. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und eingängig, was den Roman super schnell lesbar macht. Die Heldin ist eine starke Frau, die eine schwere Krankheit besiegt hat und Angst vor Beziehungen hat, weil sie keine geliebten Menschen zurücklassen will. Sie liebt ihre Tätigkeiten im Tierheim und will viele Tiere retten. Matt, der Held des Buches, ist ein liebvoller Beschützer, der in der Liebe schon enttäuscht wurde. Die Liebe der Autorin für Hunde ist deutlich spürbar und besonders für Hundefans ist der Roman sicher eine herzerwärmende Lektüre. Durch die Ermittlungsarbeit des Helden kommt zum Schluss noch eine kleine Priese Spannung dazu, das den Roman zu einer vollkommen gelungenen Unterhaltung macht.

Bewertung:
5 von 5 Punkten


:stern
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Re: Rachel Lacey - Kein Plan für die Liebe

Beitragvon SchneeMcKettrick » 09.10.2017, 22:14

Für Hundefans klingt gut. Ich habe es schon auf dem Sub, hatte aber immer Angst in die Thematik Krebs mir nicht zu heftig ist. Ich kann nicht gut über Krankheiten lesen.
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Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Rosenkohl
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Re: Rachel Lacey - Kein Plan für die Liebe

Beitragvon Marina G. » 09.10.2017, 22:29

Sie hat die Krankheit schon besiegt, so startet der Roman. Sie ist also nicht mehr krank. :cool:
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Re: Rachel Lacey - Kein Plan für die Liebe

Beitragvon Lilli » 15.10.2017, 12:35

Mir hat der Roman gut gefallen, aber ich fand ihn jetzt auch nicht als mein Lese-Highlight des Monats. Ich finde die Story nachvollziehbar und aufgrund des Schreibstils auch schnell zu lesbar. Die beiden Protas waren mir sympathisch dargestellt und auch einige Nebenfiguren hatten ausreichend Platz sich zu entfalten. :)
Das Thema "Hund" ist durchweg präsent, da sich die Liebesgeschichte um die Pflegehunde (Boxer :helga sind nicht unbedingt meine Rasse, aber darauf kommt es ja auch nicht an :lol: ) herumrankt. Sie bringen die Story ist Laufen und liefern immer wieder neue Ansätze, was mir am Storyaufbau gut gefallen hat.
Die Krankheit spielt eher eine untergeordnete Rolle und ist bis auf eine kleine Entwicklung eher dazu da, bestimmte Handlungsweisen und Entscheidungen der Prota zu erklären.
Wirklich viel Dramatik, große Liebesszenen oder spannende Krimianteile sind hier nicht zu finden, es ist einfach ein netter unterhaltsamer Roman bei dem man nicht viel falsch machen kann :zwinkern
Von mir gibt es gute 4 Punkte.
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Lilli
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