Robyn Carr - Vereint in Thunder Point

Liebesromane unserer Zeit ala Sparks, Ahern, Patterson und Co

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Robyn Carr - Vereint in Thunder Point

Beitragvon Marina G. » 04.10.2017, 21:45

Originaltitel: The Promise
Verlag: Mira Taschenbuch (April 2017)



Klappentext:
Nach einer bitteren Enttäuschung braucht Peyton Lacoumette vor allem eins: einen Tapetenwechsel. Da kommt die Stelle in einer Arztpraxis im beschaulichen Küstenstädtchen Thunder Point gerade recht. Drei Monate will Peyton hier bei Dr. Scott Grant aushelfen und wieder zu sich selbst finden. Mit jedem Tag verblasst der Schmerz mehr, was auch an ihrem attraktiven Chef Scott liegt. Aber kann sie ausgerechnet mit diesem Mann einen Neubeginn wagen?
Quelle: Mira Taschenbuch

Meine Einschätzung:
Die Assistentsärztin Peyton Lacoumette braucht dringend einen Neuanfang: Sie hatte eine Beziehung zu einem anderen Arzt. Ted war nicht nur ihr Vorgesetzter sondern auch ihr Lebensgefährte. Er war zwar ein brillanter Arzt, doch ein miserabler Vater. Teds Kinder konnten Peyton von Anfang an nicht leiden und bald kam es deshalb auch zu Spannungen zwischen Ted und Peyton. Als sie dann auch noch erfuhr, dass er eine Affäre mit einer Krankenschwester angefangen hatte, war es endgültig Zeit für sie sich neu zu orientieren. Sie reist in das kleine Küstenstädtchen Thunder Point und sieht, dass dort für ein paar Monate eine Aushilfe gesucht wird. Dr. Scott Grant braucht Hilfe in der Praxis. Auch er ist ein Single-Dad und außerdem ist er ein sehr attraktiver Mann. Peyton zögert, soll sie es wagen und erneut einen Mann in ihr Herz lassen?

"Vereint in Thunder Point" ist mittlerweile der 5. Teil der Thunder Point Serie der Autorin Robyn Carr. Neben Scott und Peyton, dem Heldenpaar dieses Teils, gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Figuren. Bei dieser Serie ist es ratsam die richtige Reihenfolge ein zu halten, da die Geschichten der Figuren aus den Vorgängergeschichten weiter laufen und es so mehr Spaß macht.

Wieder einmal beweist die Autorin, dass sie es meisterhaft versteht den Flair der Kleinstadt Thunder Point einzufangen. Der Ort wirkt heimelig und auch die Landschaft in der Umgebung wird sehr bildhaft dargestellt. Scott und Peyton sind menschlich und recht liebenswert gezeichnet. Die Liebesgeschichte lässt sich schön lesen und der Roman ist ein solider Liebesroman. Doch die Grundhandlung ist recht einfach gestrickt und der Roman plätschert ruhig dahin, an manchen Stellen war es etwas langatmig.

Fazit: Ein netter Besuch in Thunder Point mit einer soliden Liebesgeschichte, die sich zwar gut lesen lässt, aber schlussendlich nicht vom Hocker reißt.

Bewertung:
4 von 5 Punkten


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