Jona Dreyer - Polarnächte (Gay)

Liebesromane unserer Zeit ala Sparks, Ahern, Patterson und Co

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Jona Dreyer - Polarnächte (Gay)

Beitragvon mallory » 03.12.2017, 14:19

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Polarnächte

Inhalt: Eher widerwillig tritt der erklärte Workaholic Roman einen Weihnachtsurlaub in Lappland an. Sein Vorgesetzter hat ihn dazu überredet, dessen guter Freund Leevi dort eine Schlittenhundefarm betreibt.
Als er seinem Gastgeber das erste Mal gegenübersteht, beginnt für ihn eine Achterbahnfahrt der Gefühle, denn der freundliche und äußerst bemühte Naturbursche Leevi weckt Träume und Sehnsüchte in ihm, die sein ganzes bisheriges Leben in Frage stellen.
Und dann passieren, sobald es dunkel wird, auch noch ziemlich eigenartige Dinge auf der Huskyfarm, hinter denen einer von Leevis Konkurrenten zu stecken scheint …

Meine Meinung: Bereits im Januar habe ich das Buch zum ersten Mal gelesen, nur bis zur Rezi hat es damals nicht gereicht. Als nun Band 2 erschien habe ich Band 1 noch mal geliehen und heute Nacht praktisch auf einen Haps die 168 Seiten verschlungen. Zu süß ist die Geschichte, zu liebenswert ihre Protas.
Man begleitet den total überarbeiteten Roman, der eigentlich viel lieber Urlaub in der Südsee gemacht hätte, nach Lappland, wo es ihm eigentlich viel zu kalt ist und viel zu viel Ruhe und Schnee hat. Aber er hat es wieder mal nicht geschafft Nein zu sagen und sich gegen seinen Chef durchzusetzen und so trifft er auf den Naturburschen Leevi.
Was Roman nicht weiß und was für sehr viele Missverständnisse sorgt das ist, dass sein Chef ihn mit Leevi verkuppeln will. Leevi geht davon aus, dass Roman gekommen ist um ihn kennenzulernen, Roman hingegen ist aufgrund eines bösen Erlebnisses mit einem ehemaligen Kollegen ängstlich darauf bedacht, Leevi nicht zu nahe zu treten und ja seine Signale nicht falsch zu verstehen. So tanzen die beiden, obwohl schon längst ineinander verliebt, umeinander herum und es braucht erst einen großen Knall und eine ganz große Aussprache bis zum ersehnten Happy End.
Das ist dann allerdings zuckersüß, auch wenn ich nicht in Gefahr war Diabetes zu bekommen, wie die Autorin vorgewarnt hat. :lol:

Meine Wertung:

5 von 5 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
Else Pannek (1932-2010)
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