Terri Osburn - Happy End auf Anchor Island

Liebesromane unserer Zeit ala Sparks, Ahern, Patterson und Co

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Terri Osburn - Happy End auf Anchor Island

Beitragvon mallory » 13.01.2018, 14:25

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Happy End auf Anchor Island

Inhalt: Die Innenarchitektin Callie Henderson will ihre schmerzliche Vergangenheit endlich hinter sich lassen und bewirbt sich um die Leitung der Renovierungsarbeiten im Sunset Harbor Inn – ein Hotel, das Sam Edwards gehört, dem Mann, mit dem sie vor Jahren eine wilde Nacht der Leidenschaft verbrachte.

Als Sam Henderson jemanden suchte, der seinen idyllischen Gasthof in ein erstklassiges Boutique-Hotel verwandeln kann, hatte er nicht gedacht, dass dies ausgerechnet die eine Frau sein könnte, die seine tiefsten Geheimnisse kennt. Aber er braucht Callie, und Callie braucht den Job.

Nun müssen sich die beiden nicht nur mit einem Papageien mit Kekssucht und ein paar wenig hilfreichen Inselbewohnern herumschlagen, sondern auch mit den wieder aufflammenden und extrem unwillkommenen Gefühlen – und genug erotischen Funken, um ein Strandfeuer zu entzünden...

Meine Meinung: Auch wenn die Inhaltsangabe ein wenig klingt als hätte man es hier mit einer Komödie zu tun, so ist das nicht der Fall. Callie und Sam haben eine tragische gemeinsame Vergangenheit, versuchen diese aber zu Gunsten ihrer gemeinsamen Arbeit zu vergessen. Da die sexuelle Anziehungskraft zwischen ihnen immer noch sehr groß ist, sie aber beide keine Beziehung mehr wollen, beschließen sie einfach eine Affäre zu haben, heimlich, da Callie Angst hat sonst sofort von ihren neuen Freundinnen Beth, Sid und Will, inzwischen alle mit ihren Partnern glücklich, verkuppelt zu werden.
Doch nicht nur die Nicht-Beziehung zwischen Callie und Sam spielt eine Rolle im Roman, auch die Renovierung des Hotels fand ich sehr interessant, die Nebenfiguren sind unterhaltsam und man erfährt in der Rahmenhandlung noch wie es mit den Protas aus den früheren Romanen weitergegangen ist.
Was mich an diesem 4. Teil der Reihe etwas störte war die Charakterisierung von Callie und vor allem Sam. Obwohl ich rein verstandesmäßig begriffen habe, warum die beiden so sind wie sie sind war ich manchmal von Callies enormen Drang nach Selbstständigkeit, ihrem Gefühl, nichts wert zu sein wenn sie dieses oder jenes nicht schafft und vor allem von Sams Kühle und Distanz zu allen etwas genervt. Speziell Sams Verhalten wird am Ende nicht wirklich erklärt, da hätte ich noch ein Gespräch zwischen Sam und Callie oder auch zwischen Sam und den anderen Männern schön gefunden. Einfach eine Erklärung warum er immer zu allen auf Abstand ging und warum er die Insel so gerne verlassen wollte. Davon abgesehen ist "Happy End auf Anchor Island" genau das, nämlich ein Happy End und ein schöner Abschluss dieser vierteiligen Reihe, die mir sehr gut gefallen hat.

Meine Wertung:

5 von 5 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
Else Pannek (1932-2010)
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