Rona Morten - Ein Engel für Lord Farlington

LIROS, die in der Zeit des Rokoko und Biedermeier in England spielen

Moderatoren: mallory, Mondfrau, gini

Rona Morten - Ein Engel für Lord Farlington

Beitragvon mallory » 09.08.2017, 18:39

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Inhalt: England, Anfang des 19. Jahrhunderts zur Zeit des Regency

„Endlich ein Patient, der nicht mit dem Tode ringt“, geht es der jungen Krankenpflegerin Selina Barrow durch den Kopf, als sie die Betreuung des Marquess of Farlington übernimmt.
Durch eine Kopfverletzung erblindet, fristet der junge Mann ein zurückgezogenes Leben im Hause seiner Eltern.
Zuerst widerstrebend, dann regelrecht begeistert, nimmt er die Ratschläge seiner Betreuerin an und... verliebt sich in sie.
Sie beginnen ein heimliches Liebesverhältnis, aber dann geschieht etwas, mit dem wohl niemand hat rechnen können...

Meine Meinung: Der Grundgedanke der Geschichte ist sehr schön, wenn auch nicht neu. Der blinde Marquess, der bisher alle Pfleger vertrieben hat, die patente junge Pflegerin, die mit ihm umzugehen weiß, die Liebe, die gegen die Umstände zwischen den beiden wächst, die standesbewussten Eltern, die lieber ihren Sohn enterben als sich dem Skandal auszusetzen, wenn ihr Sohn die Tochter eines einfachen Landarztes heiratet... Doch leider gibt es in dieser Geschichte zu wenig Drama. Bereits nach zwei Tagen versucht der Held nicht mehr die Heldin zu vertreiben sondern nimmt ihre Ratschläge an. Obwohl er, nach dem was man als Leserin erfährt, keine Ahnung hat, wie die Heldin aussieht, wie alt sie ist usw verliebt er sich unsterblich in sie. Das alles verläuft absolut reibungslos, fast schon langweilig. Wie viel Potential hätten die Dialoge zwischen unwilligem Patienten und Pflegerin gehabt, aber nein, die ganze Story ist nur Friede, Freude, Eierkuchen. Jede Schwierigkeit wird fast problemlos überwunden und am Ende haben sich alle lieb und alles wird gut. Das ist zwar flüssig zu lesen aber bestenfalls nett, wenn nicht sogar total belanglos.

Meine Wertung:

3 von 5 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
Else Pannek (1932-2010)
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mallory
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