Kerrelyn Sparks: Wie angelt man sich einen Vampir?

Liebesromane mit phantastischen und/oder mystischen Elementen

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Kerrelyn Sparks: Wie angelt man sich einen Vampir?

Beitragvon Gipsy » 07.04.2006, 13:01

Gleich mal vorweg: wer auf mysteriöse Vampire, gequälte Seelen und düstere, blutige Vampirromane steht, braucht das hier gar nicht erst lesen!

Zum Inhalt:

Es fängt schon mal sehr witzig an (man könnte auch sagen, dämlich): Roman Draganesti ist einer der mächtigsten und reichsten Vampire der Welt. Er ist der Erfinder des synthetischen Blutes, ein Held der Menschheit und des Vampirtums. Na ja, zumindest der modernen Vampire - es gibt da noch ein paar, die ihn und seine Anhänger als unnatürlich ansehen, weil sie keine Menschen mehr töten müssen. Aber das kommt später: jetzt hat Roman erst mal ein dringenderes Problem. Beim Testen einer neuen Erfindung ist ihm sein Fangzahn ausgefallen und da Vampire übernatürliche Heilkräfte haben, muss der so schnell wie möglich wieder rein, sonst schließt sich die Wunde für immer. Die diensthabende Zahnärztin Shanna steht aber selbst vor einem großen Problem: sie ist im Zeugenschutzprogramm und ihre Killer haben sie gerade ausfindig gemacht. Roman rettet sie, doch jetzt ist er selbst im Visier. Bei den Auftragsmördern handelt es sich nämlich um niemand anderen als die Vampire seines Erzfeindes. Um Shanna beschützen zu können, nimmt er sie kurzerhand mit nach Hause. Ein Zuhause mit schottischen Leibwächtern im Kilt, Särgen im Keller, Toten im Bett - und am schlimmsten - Romans persönliche Haremsdamen ...

Meine Meinung:

Dieses Buch ist sicherlich nicht das Beste, das ich je gelesen habe, aber es ist witzig geschrieben und bringt einen immer wieder zum Lachen (aber bestimmt nicht zum Nachdenken). Die Vampirmythologie ist ähnlich wie bei den meisten: tagsüber tot, ewiges Leben, Blut trinken, kein Stab ins Herz. Wie Shanna auf immer merkwürdigere Dinge in Romans Haus stößt und wie die Vampire versuchen, sie von ihrer Normalität zu überzeugen ist herrlich :lol: Die Geschichte entwickelt an Fahrt, als die bösen Vampire Shanna schließlich ausmachen können. Roman ist ein sehr sympathischer Held, der Seelenqualen leidet. Als Mensch war er nämlich Mönch und gibt sich immer ganz gern seiner Mea-culpa-Litanei hin. Trotzdem ist er nicht die ganze Zeit am Jammern, sondern ärgert sich mit Shanna ab und versucht, seine Leute im Griff zu halten. Die Nebendarsteller sind ebenfalls sehr sympathisch und trotz vieler Klischees (sowohl über Vampire als auch über Schotten) ist das Buch sehr amüsant zu lesen.

Ich habe die englische Version gelesen und habe mich auch wunderbar über den schottischen Akzent amüsiert :)
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Beitragvon rayna » 12.04.2007, 18:13

Ich habe es jetzt gelesen und habe mich häufig gekringelt vor Lachen!
Zum einen ein Vampir der sich beim Biß in eine Vampirliebespuppe einen Fangzahn rausbricht, dann eine Zahnärztin die kein Blut sehen kann. :lol:

Dazu kommen noch witzige Grundideen, z. B. ein Fast Food Restaurant (z. B. Vampir King) für Vampire aufzumachen, damit auch "arme" Vampire an die Blutersatzmahlzeit kommen. Oder der Gedanke, dass der Held noch "Jungfrau" ist. Oder die Blood Light und Schokoblood Variante des künstlichen Blutes!

:lach Man darf das Buch nicht so ernst nehmen, aber es gibt viel Raum zum Schmunzeln! :hihi

Ach ja, ein klein bißchen Action ist auch noch dabei.....

Wenn ich das auf der Homepage der Autorin richtig verstanden habe, kommt das Buch im Oktober / November vielleicht auf Deutsch raus. ;)
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Beitragvon Wildfee » 12.04.2007, 18:41

Das hört sich genau so an, als wollte das Buch sofort in mein Regal hüpfen ;)
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Beitragvon Gipsy » 13.04.2007, 08:16

Hallo Wildi,

ja, du müsstest nur, wie du es so nett bei dem Sherrilyn Kenyon geschrieben hast, bei der Lektüre dein Hirn ausschalten ;) Dann ist es einfach witzig und macht Spaß.

Einen 2. Teil gibt es übrigens auch schon ("Vamps and the City") ;)

Lg,

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Beitragvon minx » 13.04.2007, 13:12

es gibt auch schon einen dritten band:

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Be Still My Vampire Heart. (Avon Books)
Kerrelyn Sparks
Harper Collins USA 2007-04 Taschenbuch 384 Seiten


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Beitragvon Gipsy » 13.04.2007, 13:15

Ja, der steht auch schon auf meiner Wunschliste. Teil 2 reizt mich irgendwie nicht mit Darcy (???), der Haremsdame, in der Hauptrolle. Ich mag's lieber, wenn ER ein Vampir ist und SIE menschlich und nicht umgekehrt :???:
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Beitragvon minx » 13.04.2007, 13:51

@gipsy

mich reizt, ehrlich gesagt, keiner der folgebände.
wenn dir sparks gefällt, probier es mit Lynsay Sands Argeneau- Vampirreihe. (siehe rezi)
ihre bücher sind ziemlich lustig, aber weniger lächerlich. mir liegt auch ihr stil mehr.

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Beitragvon Gipsy » 13.04.2007, 14:15

Hallo Minx,

ich habe mal einen von ihren hist. Liros gelesen und der hat mir nicht gefallen, deshalb habe ich's nicht mehr mit ihr probiert. In einem Kurzgeschichtenband, den ich im Moment lese (Dates from Hell) ist eine Geschichte von ihr drin - die finde ich bis jetzt gar nicht so schlecht. Wenn mir der Rest der Geschichte auch gefällt, dann werde ich der Autorin noch eine Chance geben.

Den Sparks mochte ich, weil ich nichts erwartet hatte und mir bewusst war, dass das Buch sehr übertrieben ist. Außerdem verzeihe ich bei Paranormals einiges, da sie sowieso unrealistisch sind. Allerdings sind die dann wirklich nur zum Lachen und dann wieder zum Vergessen da ;)

Lg,

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Beitragvon minx » 13.04.2007, 16:41

hallo kerstin!

ich habe ein paar historische romane von sands auch gelesen.
ich fand ihre heldinnen und meistens den plot recht idiotisch.
ihre vampir-bücher sind - finde ich zumindest - gar nicht so wie ihre historischen.

lg minx
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Beitragvon Gipsy » 13.04.2007, 18:29

Hallo Minx,

das beruhigt mich dann etwas ;)

Nach dieser Lektüre wollte ich nämlich nie wieder was von der Autorin lesen, aber den Paranormal aus der Anthologie find ich bis jetzt gar nicht mal so übel ;) Vielleicht hat sie einfach ein besseres Händchen dafür als für die Historicals :)

Lg,

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Beitragvon Bertradis » 24.09.2007, 07:42

Ich habe das Buch jetzt auf Deutsch gelesen und mir hats ganz gut gefallen. Was ich ein bißchen schwierig fand war, dass es weder ein lustiger noch ein "ernster" Roman ist, sondern beides sein will. Das klappt leider nur bedingt. Aber die beiden Hauptpersonen sind sympathisch und die Highlander-Leibwache ziemlich witzig. Ihren Vater fand ich ziemlich unglücklich eingebaut, der hätte auch wegfallen können. Ansonsten ein nettes Sonntag-Nachmittag Buch.
Zuletzt geändert von Bertradis am 24.09.2007, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon rayna » 24.09.2007, 09:35

Hm, ich habe es jetzt auf Deutsch gelesen und war nicht ganz so überzeugt. Am schlimmsten fand ich, dass der Übersetzer den Slang "Lassie" nicht als "Kleine" oder "Mädel" oder etwas in der Art übersetzt hat, sondern daraus einfach "Lassie" gemacht hat! :roll: Ich war erst völlig verwirrt, sie hieß doch anders, wie kam der jetzt auf Lassie. :?:
Dann habe ich im englischen nachgelesen........
Okay, schottischen Dialekt zu übersetzen ist sicher nicht einfach, aber das "Mädel" ist doch kein Collie! :lol: Das fand ich echt daneben. ;)

Wenn ich das englische vorher nicht gelesen hätte, würde ich es wahrscheinlich toll finden. So habe ich das deutsche wieder vertauscht und das englische behalten. Da ist einfach mehr Flair drin.... ;)
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Beitragvon Gipsy » 24.09.2007, 13:10

So was ist immer schade :sad

Es gibt einige deutsche Bücher, bei denen ich mich gefragt habe, ob die wirklich so schlecht sind oder ob es an der Übersetzung liegt. Das ging mir erst vor zwei Tagen mit Tori Carringtons "Wer küsst schon einen Griechen?" so. Mich hat das Buch überhaupt nicht überzeugt, aber das englische Original hat gute Kritiken. Da es gerade mit der Schreibstil ist, der mir das Buch verleidet hat, bin ich mir unschlüssig, ob ich dem Autorenduo auf Englisch noch eine 2. Chance geben soll oder nicht :???:
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Beitragvon minx » 24.09.2007, 13:24

@ rayna

liest und kaufst du eigentlich immer alles doppelt? :shock:
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Beitragvon rayna » 24.09.2007, 13:37

:lach Nein, Minx, ganz bestimmt nicht. :lol: Aber wenn mir Bücher im Original super gut gefallen, und sie kommen auf deutsch raus, lese ich sie auch auf deutsch. Wenn sie mir dann in der Übersetzung auch gefallen, vertausche ich das englische wieder und behalte dann lieber die deutschen.
;) Wenn die Übersetzung aber nicht so gut ist, nun, dann wähle ich lieber doch das Original.....

Hier war es eben mal umgekehrt, da habe ich das englische behalten, und das deutsche vertauscht.

Wenn mir das englische schon nicht gefallen hat, kann ich mir das deutsche mit Sicherheit sparen. :lol:
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Beitragvon blaueblume1 » 25.09.2007, 07:26

Also, jetzt hab ich es auch gelesen und ich fand es schon gut, hatte mir aber mehr (wahrscheinlich zu viel) erwartet. "Weiblich, ledig, untot" war total mein Lesegeschmack, aber hier war mir doch ein bissi zu viel hin und her und ich hätte das Buch gerne witziger gehabt. Ich glaub allerdings auch, dass die Übersetzung wahrscheinlich nicht so gut ist, an manchen Stellen merkt man, dass sollte wohl ein Witz sein, aber der wurde nicht im Dt. getroffen.
Aber alles in allem schon gut: Note 2 von mir
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Beitragvon Lilli » 01.10.2007, 10:11

Mein Wochenende-Buch:
Ich habe mich köstlich unterhalten. Ich habe den Vampir-Romane nicht so ernst genommen und fühlte mich hier richtig wohl beim lesen. Klar waren da Klischees und nicht alles war logisch, aber humorvoll umgesetzt bis in die Nebenrollen. Aber es war auch nicht Slapstick, sondern einfach eine nette Geschichte mit viel kleinen Szenen zum Schmunzeln.
Eine tolle Sonntagnachmittag Lektüre zur guten Laune!

Von mir 4,5 von 5 Punkten.
(etwas Abzug für die Klischees)
Für das deutsche Cover höchstens eine 2.
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Beitragvon Gipsy » 01.10.2007, 10:24

Ja, wenn man den Roman ernst nimmt, dann kann ich mir vorstellen, dass man enttäuscht ist.

Aber allein schon vom Titel her war mir klar, dass man hier einfach nur das Gehirn ausschalten muss und die Vorkommnisse akzeptieren muss. Dann macht das Buch so richtig Spaß :D
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Beitragvon SchneeMcKettrick » 07.10.2007, 11:49

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Wie angelt man sich einen Vampir ?
Kerrelyn Sparks und Justine Kapeller
MIRA TASCHENBUCH IM CORA VERLAG 2007-10-01 Taschenbuch 464 Seiten


Klappentext:
Ausgerechnet beim Biss in eine Gummipuppe bricht dem Vampir Roman Draganesti einer seiner Fangzähne ab. In den Schwarzen Seiten findet er keinen Vampirzahnarzt, seine letzte Hoffnung ist ein normalsterblicher Arzt - vielmehr eine Ärztin! Doch ehe die hinreißende Dr. Shanna Whelan sich um seinen Zahn kümmern kann, muss er sie plötzlich vor einem gefährlichen Auftragskiller retten. Als wäre das nicht schon Aufregung genug für einen Ruhe liebenden Untoten wie Roman, verwirren ihn seine Gefühle für Shanna von Tag zu Tag mehr: Hat er sich am Ende etwa verliebt - in eine Sterbliche, die zu allem Überfluss auch noch kein Blut sehen kann?

Meine Meinung:
Ich finde es sehr schwierig zu beschreiben, wie ich das Buch fand. Einerseits mochte ich es, aber auf der anderen Seite war es nicht Ganzes und nichts Halbes.
Der Humor war mir nicht humorig genug und die Spannung nicht spannend genug, es kam mir vor als ob sich die Autorin nicht entscheiden konnte ob das Buch eher humorlastig oder spannend/düster werden soll. Das finde ich ein bißchen schade, denn das Buch hat meiner Meinung nach noch mehr Potenzial als das, was ich gelesen habe.
Die Protagonisten fand ich sympathisch. Toll war auch, dass Shanna Größe 42 trägt und, zumindest nicht aus männlicher Sicht, als pummelig hingestellt wird. Sie selbst meckert zwar schon hin und wieder an ihrer Figur rum, ich hatte aber den Eindruck, dass es sie nicht wirklich stört.
Wovon ich richtig genervt war, war der Ausspruch "Oh Blut Gottes" von Roman, er hätte witzig sein können, aber nach gefühlten 1000 Wiederholungen hätte ich nur noch an die Decke gehen können.
Viele Ideen der Autorin fand ich richtig super z.B. ein eigenes Vampirfernsehprogramm, dieser Aspekt hat das Buch wieder etwas aufgewertet und mich mit so manchen Dingen versöhnt.
Ein weiteres Highlight waren die Highland-Vampire die Roman als Bodyguards eingestellt hat, diese waren sehr humorig beschrieben und machen Lust auf mehr.

Wertung:
3 von 5 Punkten
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Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Rosenkohl
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Beitragvon Mausi » 05.11.2007, 19:48

Habe das Buch auch endlich gelesen. ich fand es super :)
Sehr amüsant, stellenweise urkomisch, schöner Schreibstil und einfach eine sehr interessante Story.

Die Autorin hat klasse Ideen mit in das Buch gebracht, auch, wenn einige Merkmale der Vampire sich mit den von mir bekannten Vampirromanen ähneln, z:B. das Schlafen am Tag, Verbrennen bei Tageslicht, Blut trinken usw. Das fand ich aber gut, denn ihre eigenen, speziellen Ideen waren super.
Die Idee mit dem Blut und dessen Gschmacksrichtungen fand ich klasse. Chocolood oder Blut mit Champagner :lol:
Die Highlander waren natürlich klasse, vorallem Connor war super. Vampirige Highlander, highlanderige Vampire...klasse

Insgesamt haben mir auch alle Protagonisten gefallen und ich freue mich sehr darauf, mehr davon zu lesen und hoffe, dass bald ein weiterer Teil auf deutsch erscheint.

Insgesamt habe ich mich also sehr gut unterhalten gefühlt und konnte schön mitfiebern, was für mich immer ein sehr gutes Buch auszeichnet.

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