Lara Steel - Irish Eyes - Drumcliff Bay

mörderische Spannung im Buch

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Lara Steel - Irish Eyes - Drumcliff Bay

Beitragvon mallory » 17.04.2016, 17:14



Inhalt: Shannon Cunningham genießt ihr ruhiges Leben als Landtierärztin im Norden Irlands.
Als sie jedoch plötzlich geheimnisvolle Botschaften erhält, wird sie vom dunkelsten Kapitel ihrer Vergangenheit wieder eingeholt. Damals konnte sie nur mit viel Glück den Fängen eines wahnsinnigen Entführers entkommen. Daraufhin bittet ihr Vater den ehemaligen Polizisten Robert Thane um Hilfe, um Shannon zu beschützen und den Spuk zu beenden.
Allerdings muss Robert schnell erkennen, dass die üblichen Ermittlungen nur in die Irre führen, da die Geschehnisse auf Cunningham Hall immer mysteriöser werden ...

Meine Meinung: Wow! Schon die ersten beiden Romane der Irish Eyes-Trilogie haben mir sehr gefallen und waren auch sehr spannend doch "Drumcliff Bay" übertrumpft die beiden noch bei weitem. Deswegen habe ich ihn auch unter Romantic Thrill und nicht unter Romantasy eingestellt, obwohl er eine Geistergeschichte enthält die mir mehr als eine Gänsehaut kalt über den Körper gejagt hat! Dazu kommt allerdings noch eine verdammt spannende Geschichte um eine Entführung, die wohl doch nicht so glatt abgeschlossen war wie die Polizei damals glauben wollte und eine wirklich nervenaufreibende Jagd auf einen wahnsinnigen Killer.
Wie auch schon in "Lakefield House" und "Diamond River" finden die Liebenden hier ziemlich schnell zueinander, was mir nur recht war, da sich Shannon Robert gegenüber anfangs ziemlich abweisend bis zickig verhält und ich die Befürchtung hatte dass das noch eine Weile so bleiben würde. Doch Robert liebt Shannon schon seit ihrem ersten Treffen vor drei Jahren - wo er ihr das Leben gerettet hat - und mit seinem Charme, seinem lakonischen Humor und seiner Selbstironie, was ihn übrigens alles zu einem unwiderstehlichen Helden macht, knackt er ziemlich schnell Shannons Panzer der Abwehr. Shannon ist eine sehr toughe Frau, ohne dabei dieses "Ich kann alles besser als ein Mann"-Gebahren zu haben und zusammen mit einer weiteren Person, dem Bodyguard Colin Black - der unbedingt noch einen eigenen Roman bekommen sollte! - gelingt es ihnen schließlich den Täter einzukreisen. Doch der ist ihnen leider schon einen Schritt voraus...

Fazit: Tolle Protas, auch in den Nebenrollen, eine sehr spannende Kriminalgeschichte, überzeugende Gruselpassagen und ein glaubhaftes Liebespaar ließen mich den Roman nur widerwillig zwischendurch weglegen. Unbedingt empfehlenswert!

Meine Wertung:

5 von 5 :lesen

:stern
Etwas Muße braucht der Mensch, eine Blume und ein Buch.
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